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Nachricht vom 09.09.2019    

Mobilfunk: Der Kampf gegen Funklöcher ist besiegelt

Die Schließung bisheriger Versorgungslücken beim Mobilfunk ist jetzt vertraglich geregelt. Darauf weist CDU-MdB Erwin Rüddel hin. Bis Ende 2021 müssen die Mobilfunkanbieter nunmehr 99 Prozent der ländlichen Gebiete mit LTE-Standard versorgen. Der Bund und die Konzerne hatten im vergangenen Sommer zunächst eine entsprechende Absichtserklärung ausgegeben. „Das Vorhaben ist jetzt auch vertraglich unter Dach und Fach“, konstatiert Rüddel.

Bis Ende 2021 müssen die Mobilfunkanbieter 99 Prozent der ländlichen Gebiete mit LTE-Standard versorgen. (Symbolfoto: Fernando Zhiminaicela auf Pixabay)

Kreisgebiet. „Jetzt gilt‘s: Der Ausbau von Mobilfunk in ländlichen Regionen, wie dem Landkreis Altenkirchen oder Neuwied, ist vertraglich besiegelt. Bis Ende 2021 müssen die Mobilfunkanbieter 99 Prozent der ländlichen Gebiete mit LTE-Standard versorgen. Dafür habe ich lange gekämpft“, erklärt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Die Schließung bisheriger Versorgungslücken beim Mobilfunk haben die unionsgeführte Bundesregierung und die Mobilfunkbetreiber nun auch vertraglich besiegelt. „In dem Vertrag ist festgeschrieben, dass in den kommenden Jahren 1.400 neue Mobilfunkmasten errichtet werden. Damit, so das Ziel, sollen bis Ende des übernächsten Jahres 99 Prozent aller Haushalte bundesweit eine LTE-Mobilfunkversorgung erhalten“, so der Christdemokrat. Der Abgeordnete spricht von einem guten Zwischenergebnis, da die Marke von 99 Prozent eben auch in der Fläche gelten soll, in denen einzelne Regionen bislang noch schlechter angebunden sind. Der Bund und die Konzerne hatten im vergangenen Sommer zunächst eine entsprechende Absichtserklärung ausgegeben. „Das Vorhaben ist jetzt auch vertraglich unter Dach und Fach“, konstatiert Rüddel.



Er sieht, genauso wie der zuständige Bundesminister Andreas Scheuer, den Vertrag als ein klares Signal dafür, dass in bisher unterversorgten Regionen der Mobilfunkausbau mit voller Kraft vorangetrieben wird. Dazu äußert Rüddel die Hoffnung, dass zusätzlich eine halbe Million Haushalte ans Mobilfunknetz angeschlossen werden. Denn die Mobilfunkanbieter wollen beim jetzt beschlossenen Ausbau stärker miteinander kooperieren und sich die finanzielle Belastung teilen. „Es ist lange überfällig und darum an der Zeit, dass die neuen Mobilfunkmasten durch jeden Betreiber für eine Nutzung offenstehen. Denn für eine prosperierende Infrastruktur ist eine lückenlose Mobilfunkversorgung unerlässlich. Deshalb ist die Vertragsunterzeichnung ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Jetzt hoffe ich auf eine schnelle Umsetzung durch die Unternehmen“, bekräftigt Rüddel. (PM)


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