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Nachricht vom 24.08.2019    

Premiere: KiJub kooperiert mit Museum Monrepos

Erstmals hat das städtische Kinder- und Jugendbüro (KiJub) eine Ferienfreizeit in Zusammenarbeit mit dem archäologischen Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution Monrepos in sein Programm aufgenommen. Die Premiere ist vollauf geglückt, so das Fazit der beiden Verantwortlichen, Dr. Frank Moseler (Monrepos) und Esther Bitterling (KiJub). 21 Mädchen und Jungen nahmen während der Sommerferien an der mehrtägigen Freizeit teil, in der sie das Leben der Menschen der Altsteinzeit erforschten.

Die Kinder nahmen begeistert an dem umfangreichen Programm teil. Fotos: Stadt Neuwied.

Neuwied. Dabei lernten sie gleich am ersten Tag, dass Teamgeist von Beginn der menschlichen Entwicklung an eine bedeutende Rolle spielte. Die Gruppe lernte spielerisch und bei einer Führung durch die Dauerausstellung „MenschlICHes Verstehen“ weshalb Neugier, Fürsorge, Teamarbeit und Zusammenhalt damals wie heute wichtig sind. Die Kinder gestalteten anschließend Steinzeitketten aus Schieferstein mit einem gemeinsam festgelegten Gruppensymbol. Dabei benutzten sie Steinzeitbohrer und weiteres Werkzeug.

An den weiteren Tagen standen unterschiedliche Aktivitäten aus den Bereichen Kunst, Sport und Kochen auf dem Programm: So lernten die Mädchen und Jungen, mit Feuersteinen und Zunder Glut zu erzeugen und Feuer zu machen. Sie stellten zudem individuell verzierte steinzeitliche Messer her und schufen mit Kohlestiften und Erdfarbe ein gemeinsames Höhlenbild. Auch steinzeitliche Sporterlebnisse kamen mit Speerschleudern, Bogenschießen, Steinweitwurf und weiteren Disziplinen nicht zu kurz. Gemeinsam bereiteten die Kinder eine aus Suppe, Brot und Beerenkompott bestehende Steinzeitmahlzeit zu.

Der Abschlusstag brachte noch einmal zahlreiche Höhepunkte. Ergebnispädagogin Anke Bretthausen begeisterte die Kinder im besonderen Maße. Mit ihr lernten die Kinder den Wald mit allen Sinnen erleben und sich in ihm zurechtzufinden; sie probierten Brennsesselsamen und klassifizierten Tierspuren. Spannend wurde es bei der Durchquerung einer Schlucht. Beim Klettern, Balancieren und Rutschen lernten die jungen Forscher ihre Grenzen kennen, aber auch wie wichtig es ist, aufeinander achtzugeben. Es begeisterte die Kinder zu erfahren, welche Fähigkeiten aus der Altsteinzeit noch heute in ihnen stecken. Erfahrungen, die die Kooperationspartner bei weiteren Freizeiten gern weitergeben möchten.



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