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Nachricht vom 15.07.2019    

Dienstag, 16. Juli: Erdschatten knabbert am Vollmond

Region. Ein besonderes Himmelsschauspiel steht der Region am Abend des 16. Juli bevor. Dann findet eine partielle Mondfinsternis statt. Zum Höhepunkt des Ereignisses, etwa 23.32 Uhr, verschwinden rund zwei Drittel des Vollmondes im Schatten der Erde.

Vom 16. Juli, 22 Uhr, bis zum 17. Juli, 1 Uhr, ist eine partielle Mondfinsternis zu beobachten. Foto: WetterOnline

Region. „Anders als bei der letzten Mondfinsternis im Januar wird bei dieser Finsternis nur ein Teil des Mondes verdunkelt. Dabei wird der Vollmond ab 22 Uhr nach und nach vom Erdschatten immer mehr verdunkelt, bis um 23.32 Uhr nur noch eine schmale Sichel übrig ist. Nach diesem Maximum der Finsternis kehrt das Sonnenlicht langsam wieder in die verdunkelten Bereiche des Trabanten zurück und ab 1 Uhr morgens erscheint der Mond wieder rund. Dann läuft er noch eine Weile durch den unauffälligen Halbschatten der Erde und wird dabei immer heller.“, erläutert Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe bei WetterOnline.

Südosthorizont ist Bühnenbild
Wer das Schauspiel beobachten will, sollte sich einen Ort mit freier Sicht zum Südosthorizont suchen. Ideal sind unbewaldete Bergkuppen abseits störender Lichtquellen. Auch wenn der Mond nicht die bei einer totalen Mondfinsternis typische rötliche Farbe annimmt, ist das Schauspiel sehr reizvoll. Denn der Verlauf des auf der Mondoberfläche sichtbaren Erdschattens macht die Kugelgestalt der Erde sichtbar. Und diesen Beweis ihrer Kugelgestalt machten sich Astronomen schon vor 2.500 Jahren in ihren Berechnungen zunutze.




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Die partielle Mondfinsternis vom 16. Juli ist übrigens für längere Zeit das letzte derartige Himmelsschauspiel, das auch von Europa aus zu sehen ist. Bei den beiden nächsten Mondfinsternissen zieht der Vollmond nur durch den Halbschatten der Erde, sodass diese wenig auffällig sind und wohl nur von geübten Beobachtern überhaupt wahrgenommen werden. „Die nächste von Deutschland aus zumindest teilweise sichtbare totale Mondfinsternis findet dagegen erst in drei Jahren und die nächste in voller Länge sichtbare sogar erst in knapp zehn Jahren statt.“, erklärt Habel.

Astro-Interessierte hoffen natürlich auf einen klaren Himmel. Noch aber ist nicht absehbar, ob und wo es wolkenfreies Beobachtungswetter gibt. Ob der Horizont wolkenverhangen ist oder frei genug, um den Mond zu beobachten, erfährt man auf www.wetteronline.de, mit der WetterOnline App und dem Messenger-Service. (PM)


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