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Nachricht vom 11.07.2019    

Deichstadtfest feiert 40. Geburtstag

Vom 2. bis zum 10. November 1979 wurde das erste Deichstadtfest in Neuwied acht Tage lang gefeiert. Der Anlass war die Eröffnung des neugestalteten Luisenplatzes mit seinem Lappenloch. Der Name war damals schnell gefunden. Seit 1931 gab es den Deich und so war laut Fredi Winter der Name Deichstadtfest naheliegend. Das Fest kam damals so gut an, dass es ein Dauerbrenner wurde.

Lutz Klein und Fredi Winter überreichen OB Jan Einig ein Plakat von 1979 als Geschenk. Fotos: Wolfgang Tischler

Neuwied. Oberbürgermeister Jan Einig begrüßte die vielen Geburtstagsgäste, darunter auch die zahlreiche Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Die ersten Macher des Deichstadtfestes 1979 Lutz Klein und Fredi Winter kamen auf die Bühne und brachten als Geschenk für den OB das Plakat von 1979, das das Fest ankündigte, mit. Sie zeigten auch zwei unterschiedliche Banner aus alten Zeiten.

Mit Salutschüssen der Neuwieder Schützengesellschaft 1833 wurde am frühen Donnerstagabend, dem 11. Juli, das Deichstadtfest Neuwied dann offiziell eröffnet. Bis Sonntagabend gibt es 100 Stunden Live-Musik von vielen Musikformationen. Hier geht es zur Programmübersicht.

Der Donnerstag ist traditionell der Tag an dem sich die Neuwieder treffen. Viele gehen direkt nach der Arbeit in die Neuwieder Innenstadt. Hier treffen sich alte und neue Bekannte zum Plaudern, gemeinsamen Feiern und Musik hören. Auf vier Bühnen und im Europadorf wurde Musik der unterschiedlichsten Art geboten. Zwischen den Bühnen stehen viele Bänke und Stehtische, die zum Verweilen und Genießen der verschiedensten Speisen und Getränke einladen. Das Angebot ist schier unerschöpflich.



Dabei auch wieder der Drehorgelspieler Otto, alias Otto Emmerich, der über das Gelände zog und die Besucher noch bis Sonntag erfreuen wird.

Der Sonntagmorgen startet um 11 Uhr mit einem neuen, besonderen Programmpunkt. Der Zauberer Tobias Rudolph unterhält „Groß und Klein“. Er zaubert mit Karten, Münzen, Tüchern, Seilen und Gegenständen aller Art. „Ich mag den Kontakt zum Publikum“, sagt „MagicToby“, so sein Künstlername. Deshalb tritt er als „Close-up“-Künstler auf, zum Greifen nah vor den Zuschauern. Weiter geht es mit dem „Speaker’s Corner“: Redefreiheit für alle, die schon immer etwas sagen wollten. Eine altbewährte demokratische Vortragskunst des Volkes. Freie Rede, freie Themenwahl. „Ihre Meinung ist gefragt. Publikumsbeteiligung ist sehr erwünscht“, sagte Jan Einig bei seiner Eröffnungsrede. Des Weiteren präsentiert Martin Lenzen sein beliebtes „Bingo mit Ingo“. (woti)


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