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Nachricht vom 27.06.2019 - 15:53 Uhr    

„Wolf“ Holger Boller hofft auf regen Zuspruch bei seinen Spendenläufen

Enttäuscht meldet Holger per Whatsapp: „Der 100er klappt nicht – Wetter zu schlecht – nur 63 Kilometer!“. Nur? Die gilt es zu Fuss zurückzulegen. Über Stock und Stein und mit über 3000 Höhenmeter auf der Strecke. Das ist dem Sportler aber an sich nicht genug, denn er setzt sich für die Reiner Meutsch Stiftung „Fly&Help“ ein und hat seine drei härtesten Trails zu seiner Trilogie der Berge bestimmt.

„Wolf“ Holger Boller sammelt mit drei Ultramarathons Spenden. Foto: Sportograf

Grainau / Kleinmaischeid. Drei Ultramarathons in nur drei Monaten, die er in der Vergangenheit alle bereits absolviert hat. Und nun das Ziel: Alle unter den ersten 300 Finishern. Eine gigantische Herausforderung, die der Columbia-Athlet sich vorgenommen hat. Und bei dieser möchte er Geld sammeln, in dem ihm Freunde und Gönner, Unternehmen und Sportfans ihn mit einem Stundenlohn unterstützen pro Lauf.

Daher wurde seine Motivation deutlich gedämpft durch die aus Sicherheitsgründen verkürzte Strecke an der Zugspitze. Denn die kürzere Strecke bedeutete auch weniger Laufzeit und somit weniger mögliche Spenden. Neun Stunden brauchte Holger für den Trail und war somit rund 2 Stunden schneller als beim ersten Mal. Ein Topergebnis und in seiner Altersklasse Platz 40 von 400 Startern. Und die Triologie-Vorgabe „unter den ersten 300“ hat Holger mit Gesamtplatz 156 bei 1500 Startern mehr als erreicht.

Nun darf also gespendet werden und bei der Westerwaldbank ist das Konto mit der Nummer DE 45 5739 1800 0019 4204 00 eigens für eingehende Spenden eingerichtet worden. Und die nächste Etappe der Triologie für die gute Sache steht schon in Kürze an. 101 qualvolle Kilometer mit 6.400 brutalen Höhenmetern am Eiger. 20. Juli. Das Training läuft.

Wer spenden möchte und Fragen hat, einen Stundenlohn verabredet möchte oder Erklärungen braucht erhält nach einer Mail an Ultra_Wolf_Holger@web.de umfassende Antwort.



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