Werbung

Nachricht vom 26.06.2019    

Rüddel: "Grundsteuer-Reform sichert Einnahmen der Kommunen"

„Die geplante Reform der Grundsteuer, die in dieser Sitzungswoche von den Koalitionsfraktionen in den Bundestag eingebracht wird, sichert auch in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen die Einnahmen der Kommunen und stärkt die föderale Vielfalt“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel und ergänzt: „Mit einer Änderung des Grundgesetzes soll die Gesetzgebungskompetenz des Bundes abgesichert und eine umfassende Öffnungsklausel für die Länder eingeführt werden.“

MdB Erwin Rüddel. Foto: Bürgerbüro Erwin Rüddel

Berlin/Kreisgebiet. Wie Rüddel weiter mitteilt, bedeutet dies, dass jedes Bundesland dann ohne inhaltliche Vorgaben des Bundes sein eigenes Grundsteuer-Gesetz machen kann. Das, so der Abgeordnete, sei ein starkes Bekenntnis zum Föderalismus und ermögliche passgenaue Lösungen. Damit könne auf unterschiedlichen Gegebenheiten, etwa zwischen Ballungszentren und ländlichen Regionen, wie dem Kreis Neuwied, flexibel eingegangen werden.

„Zudem wird so ein ‚Wettbewerb der Modelle‘ ermöglicht. Die Union hat in den Beratungen besonderen Wert darauf gelegt, dass mit der Neuregelung der Grundsteuer Wohnen, Gewerbe und Landwirtschaft nicht zusätzlich belastet werden und dass keine unnötige Bürokratie entsteht. Das erreichen wir mit den Verbesserungen am Grundsteuergesetz und mit der Öffnung für Abweichung“, konkretisiert Rüddel.

Unangetastet bleibt das kommunale Hebesatzrecht: Damit bestimmen auch künftig Städte und Gemeinden die Höhe der Grundsteuer. Für eine entsprechende Grundgesetzänderung ist nun die notwendige Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erforderlich.



„Wird die Reform dann so im Herbst beschlossen, kann jedes Bundesland entscheiden, ob es das Bundesrecht weiter anwendet oder sein eigenes Gesetz beschließt. Eine Landesregelung ist dann ab sofort möglich, kann aber auch erst in den kommenden Jahren erfolgen“, konstatiert der Christdemokrat mit dem Hinweis, dass die bestehende Grundsteuer-Regelung noch bis 2024 unverändert angewendet werden kann.

Die Grundsteuer ist eine wichtige Einnahmequelle der Städte und Gemeinden. Das Aufkommen liegt bundesweit bei mehr als 14 Milliarden Euro und kommt im vollen Umfang den Kommunen zugute. „Die Reform ist notwendig, da das Bundesverfassungsgericht im vergangenen Jahr die jetzigen Grundsteuer-Regelungen für verfassungswidrig erklärt hatte“, bekräftigt Erwin Rüddel.


Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


Briefwahlbüro in Neuwied öffnet am Aschermittwoch

Die Stadt Neuwied bereitet sich auf die Landtagswahl am 22. März 2026 vor. Ab dem 18. Februar 2026 öffnet ...

Platanen Geschwister-Scholl-Schule: Ortsbeirat Heddesdorf fühlt sich übergangen

Am 20. Januar 2026 wurde dem Ortsbeirat Heddesdorf überraschend eine neue Planung für den Schulhof der ...

Bürgerforum mit Jan Petry: Dialog in Heimbach-Weis

In Heimbach-Weis wird der direkte Austausch zwischen Politik und Bürgern großgeschrieben. Anlässlich ...

Achim Hallerbach fordert umfassende Reform der ÖPNV-Finanzierung

Der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach setzt sich für eine grundlegende Reform der Finanzierung des öffentlichen ...

CDU Windhagen ehrt langjährige Mitglieder in feierlicher Zeremonie

Am Mittwoch (4. Februar) fand im Bürgerhaus Windhagen eine besondere Ehrung statt. Die CDU Windhagen ...

Brandbrief aus Neuwied sorgt für Debatte im Landtag Rheinland-Pfalz

Ein Schreiben aus dem Rhein-Wied-Gymnasium hat eine landespolitische Diskussion ausgelöst. Die AfD-Fraktion ...

Weitere Artikel


Wolfsriss an Schafen bei Daufenbach bestätigt

Wie die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland Pfalz, die zuständige Instanz bei Rissen durch Wild an Nutz- ...

Beförderung und Abschluss der Ausbildung

Gleich zwei Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Puderbach konnte Bürgermeister Volker Mendel zuletzt gratulieren. ...

Niederbreitbacher Rat hat sich konstituiert

Am 24. Juni 2019 trafen sich der alte und neue Ortsgemeinderat, sowie der ausscheidende Ortsbürgermeister ...

Stadtrat traf sich zur konstituierenden Sitzung

Der Bendorfer Stadtrat hat sich in seiner ersten Sitzung nach den Kommunalwahlen konstituiert. Im Mittelpunkt ...

Kicken für den guten Zweck

Bereits zum 16. Mal wurde im Februar in der Rundsporthalle Hachenburg das Jugend-Fußballturnier „Intersport ...

VG-Rat Puderbach kann loslegen

Vorab kann konstatiert werden, dass der VG Puderbach gute Zeiten bevorstehen, wenn der positive Geist, ...

Werbung