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Nachricht vom 20.06.2019    

Initiative Region Mittelrhein: Michael Becher folgt auf Werner Schmitt

Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. hatte zu ihrer Mitgliederversammlung mit anschließendem Parlamentarischen Abend auf Burg Namedy in Andernach-Namedy geladen. Beide Veranstaltungen beschäftigten sich intensiv mit dem Thema der Gründung einer Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein. Zudem gab es eine Veränderung im Vorstand: Der langjährige stellvertretende Vorsitzende Werner Schmitt aus Betzdorf schied aus der Führung aus. Sein Nachfolger ist Michael Becher aus Betzdorf.

Der Vorstand der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. auf Burg Namedy: (von links) Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender, sein neuer Stellvertreter Michael Becher, dessen Vorgänger Werner Schmitt, Achim Hütten, Vorsitzender des Beirats der Initiative und Oberbürgermeister der Stadt Andernach,Ulrich Kleemann, stellvertretender Vorsitzender der Initiative und Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, sowie Geschäftsführerin Sandra Hansen-Spurzem. (Foto: privat)

Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. wirbt weiterhin für die Gründung einer Regiopolregion Koblenz Mittelrhein
Andernach/Betzdorf. Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. hatte zu ihrer Mitgliederversammlung mit anschließendem Parlamentarischen Abend auf Burg Namedy in Andernach-Namedy geladen. Beide Veranstaltungen beschäftigten sich intensiv mit dem Thema der Gründung einer Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein. Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V., hob hervor, dass eine klare Positionierung zur Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein erforderlich sei. „Aufgrund der aktuellen Diskussionen zu diesem Thema und der guten Vorarbeit der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. ist die Zeit gekommen, die Regiopolregion auf den Weg zu bringen“, so sein Aufruf. Auch seine Stellvertrete Ulrich Kleemann, Matthias Nester und Werner Schmitt hoben hervor, dass die Gründung der Regiopolregion erheblich dazu beitrage, die Zukunftsfähigkeit der Region in allen Bereichen, zum Beispiel in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher oder in kultureller Hinsicht, weiterzuentwickeln. Eine Regiopolregion sei auch im Hinblick auf das Abrufen projektbezogener Fördermittel und Zuschüsse der Länder, des Bundes und der Europäischen Union von erheblichem Vorteil.

Dank an Werner Schmitt
In Namedy stand auch die Wahl eines neuen stellvertretenden Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. verabschiedete ihren langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Werner Schmitt aus Betzdorf, der aus familiären Gründen den Vorstand verlässt. Schmitt setzte sich insbesondere für die Initiierung des Wettbewerbes Gesunde Betriebe und die Arzt-Patientengespräche ein. Auch die Identifizierung der Gesundheitsregion und damit letztendlich die Gründung der Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein lag ihm als Arbeitskreisleiter und stellvertretender Vorsitzender in seinen vielen Gesprächen und Arbeitskreissitzungen am Herzen. Hans-Jörg Assenmacher würdigte sein Engagement im Ehrenamt zum Wohle der gesamten Region. Dafür gebühre ihm Respekt, Dank und Anerkennung.




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Auch „der Neue“ kommt aus Betzdorf
Als Nachfolger wurde Michael Becher durch die Mitglieder ins Amt des stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Michael Becher ist Vorstand der Regionalen Entwicklungsgesellschaft Betzdorf (AöR) und versiert in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Standortmarketing.

Zusammenarbeit ist Trumpf
Zum anschließenden zweiten Parlamentarischen Abend der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein begrüßte Assenmacher neben dem Hauptredner des Abends, David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, zahlreiche Abgeordnete aus Bund und Land sowie kommunale Vertreterinnen und Vertreter aus der Region Koblenz-Mittelrhein ganz herzlich. In seinem Grußwort an die politischen Gäste und Mitglieder der Initiative hob Oberbürgermeister Langner hervor, dass eine gute Zusammenarbeit mit den Nachbarn ganz oben auf seiner Agenda steht. „Wenn wir in der Region besser zusammenarbeiten, erreichen wir mehr", so seine empfehlenden Worte.

Trennung der Uni Koblenz-Landau war Thema
Aus aktuellem Anlass wurde auch die Trennung der Universität Koblenz-Landau thematisiert. Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein versteht die Trennung als große Chance für die Region. Dies passe genau in das Ansinnen der Initiative, für eine Stärkung der Region im Reigen der Regionen in Deutschland und Europa einzutreten. Die Initiative hatte daher ein eigenes Positionspapier zur Stärkung der Selbständigkeit des Universitätscampus in Koblenz vorgelegt. Bereits mit ihrer Bildungsstudie hat die Initiative Koblenz-Mittelrhein unter Beweis gestellt, dass sie sich für die Stärkung aller Bildungseinrichtungen in der Region Koblenz-Mittelrhein engagiere, so Assenmacher abschließend. (PM)


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