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Politik | - keine Angabe -


Nachricht vom 19.06.2019 - 08:10 Uhr    

„Weiße Flecken“ sollen bald Vergangenheit sein

„Den Beschluss der Geschäftsführenden Vorstände der Koalitionsfraktionen von CDU und SPD im Deutschen Bundestag, zum Mobilfunknetzausbau, der meinen langjährigen Intentionen entspricht, begrüße ich außerordentlich. Meine wiederholten Forderungen, dass eine lückenlose Breitband- und Mobilfunkversorgung in der Fläche unverzichtbar ist, zeigen Erfolg“, äußert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Erwin Rüddel begrüßt die Gründung einer Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft. Foto: Bürgerbüro Erwin Rüddel

Berlin / Kreis Neuwied. Im gleichen Atemzug wiederholt der Parlamentarier, dass die Breitband- und Mobilfunkversorgung im Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen durch das Bundesförderprogramm zur flächendeckenden Errichtung leistungsfähiger Infrastruktur auf einem guten Weg ist. So liegen die beiden Landkreise des Wahlkreises 197 in Rheinland-Pfalz an der Spitze.

Durch die beschlossene Gründung einer Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft, wird es der öffentlichen Hand erstmalig ermöglicht, Defizite beim Mobilfunknetzausbau zu beseitigen und den Bau eigener Mobilfunkmasten zu beauftragen. Darin sieht Rüddel eine riesige Chance insbesondere für die ländliche Region, so dass in Zukunft auch in jedem Dorf ein leistungsfähiger Mobilfunkempfang ermöglicht wird.

„Das ist längst überfällig“, richtet Rüddel an die Adresse der Netzbetreiber. Weiße Flecken müssten baldigst der Vergangenheit angehören. „Das ist nicht mehr zeitgemäß und lähmt die Infrastruktur. Gigabitgesellschaft, leistungsfähige Glasfasertechnik, lückenloser Mobilfunk sind für eine prosperierende Infrastruktur
gerade auch in topografisch beeinträchtigen Regionen, wie den beiden Landkreisen Altenkirchen und Neuwied, unverzichtbar“, verdeutlicht der heimische Abgeordnete.

Er betont, dass die Analyse klar ist: Es gibt beim Mobilfunknetzausbau Regionen, in denen die Instrumente Wettbewerb oder Versorgungsauflagen bislang nicht gegriffen haben. In den ‚weißen Flecken‘ – dort, wo keiner der Netzbetreiber ausgebaut hat – müsse der Staat zum Wohle der Bürger jetzt selbst handeln und sich daher erstmals finanziell und organisatorisch beim Mobilfunknetzausbau engagieren.

„Dazu wird eine bundeseigene Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft gegründet, die vorrangig bundeseigene Standorte ermitteln wird, an denen kostengünstig Mobilfunkmasten errichtet werden können. Dabei wir die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mit den Kommunen vor Ort und den Netzbetreibern eng zusammenarbeiten“, bekräftigt Erwin Rüddel.


Kommentare zu: „Weiße Flecken“ sollen bald Vergangenheit sein

2 Kommentare

Was nützen die besten Standorte für Masten, wenn das Signal die fahrenden Auto´s nicht erreicht. Z.B. L 254 auf dem Siebengebirge Höhe Rothe Kreutz Richtung Weissfeld. Oder sind dort andere Anbieter als die DT, die dann dort keine Antennen hat und die Autofahrer mit D1 Netz in der Luft hängen lässt. Wäre ja nicht so abwägig bei der DT. Und auch der Abgeordnete des WW - Kreises kann sich am Engagement von Herrn Rüddel eine Scheibe abschneiden. Denn auch dort gibt es noch einige "Weiße Flecken" bzw. sich nicht überlappende Sendebereiche. Es wäre doch eine gute Gelegenheit der Abgeordneten aller 3 Westerwaldkreise sich zum Wohle aller Westerwälder zusammen zu tun und hierdurch eine gemeinsame Stärke zu demonstrieren. Parteipolitik hierbei mal aussen vorlassen und gemeinsam kämpfen macht stark.
#2 von Burkhard Pritzer, am 19.06.2019 um 17:44 Uhr
wenn man einmal durch andere Länder, z.B. Österreich,Italien, Frankreich oder Schweiz, fährt, sieht man wie an den Masten von Überlandstronmleitungen oder an den Masten von Windräder, Mobilfunkantennen montiert sind. In Deutschland dagegen sehr selten. Das wäre doch eine Möglichkeiten die vorhandenen Gegegenheiten zu nutzen.
#1 von Axel Eppich, am 19.06.2019 um 08:03 Uhr

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