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Nachricht vom 16.06.2019 - 19:43 Uhr    

Neckenig und Welker gewinnen Stichwahlen in Neuwied

In den beiden Neuwieder Stadtteilen Engers und Segendorf gab es am heutigen Sonntag jeweils eine Stichwahl der Ortsvorsteher, da in den beiden Ortsteilen am 26. Mai keine Entscheidung gefallen war. Jetzt haben die Wähler im zweiten Durchgang entschieden.

Dieter Neckenig und Andrea Welker gewinnen die Stichwahlen in Neuwied. Fotos: Archiv NR-Kurier

Neuwied. Die Wahlbeteiligung war in beiden Orten gering, sie lag bei 25,01 Prozent in Engers und 27,52 in Segendorf. In Engers hatten dem heutigen Sieger Dieter Neckenig (CDU) nur wenige Stimmen im ersten Wahlgang zur absoluten Mehrheit gefehlt, deshalb war nach seiner Meinung die Wahlbeteiligung so gering. Neckenig bekam 71,08 Prozent der abgegebenen Stimmen, sein Herausforderer von der SPD Lothar Geburzky kam auf 28,92 Prozent.

In Segendorf traten zwei Frauen zur Entscheidung an, Andrea Welker von der SPD und Silvana Cremer von der CDU. Hier hatte am Ende der Auszählung Andrea Welker die Nase mit 55,79 Prozent vorne, Silvana Cremer kam auf 44,21 Prozent. (woti)

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Kommentare zu: Neckenig und Welker gewinnen Stichwahlen in Neuwied

2 Kommentare

Mal wieder unglaublich - nur 25,1 Prozent Wahlbeteiligung in Engers …. Und die Ausrede "Keine Zeit, usw." zieht nicht, weil mehr als genug Zeit zur Briefwahl vorhanden war. Von diesem traurigen Fakt her, schließen wir uns voll und ganz dem Kommentar von Herrn Gelhardt an! Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man laut lachen. r Wir Beide gratulieren dem wiedergewählten Amtsinhaber und zollen seinem unterlegenen Konkurrenten Respekt !


Mit freundlichen Grüßen

Elke und Udo Schreinemachers, Neuwied-Engers

#2 von Udo Schreinemachers, am 18.06.2019 um 08:08 Uhr
Bei einer Wahlbeteiligung von 25,1 Prozent (Engers) werden Ortsvorsteherwahlen (und Wahlen überhaupt!) zur absoluten Farce! Das zeigt übergroße Interesselosigkeit und ist ein Schlag ins Gesicht der untersten kommunalen politischen demokratischen Ebene.
Solche Wahlen sollten wegen Interesselosigkeit der Bürgerinnen und Bürger amtlich
anuliert werden, egal wer gewonnen hat. Das ist im Ergebnis kein verantwortliches demokratisches Votum!
#1 von Helmut Gelhardt, am 16.06.2019 um 23:10 Uhr

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