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Nachricht vom 24.05.2019    

Gladbacher Schuljahrgang 1951/52 auf großer Fahrt

Da ließen sich die 18 „Mädels und Jungs“ des Gladbacher Schuljahrgangs 1951/52 nicht zweimal bitten: Der ehemalige Gladbacher Karl-Heinz Fröhlich verlegte in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin und führt dort seit nunmehr 30 Jahren die berühmte Lokalität „Zur Kneipe“. Dieses Jubiläum wollte er selbstverständlich mit seinen Klassenkameraden gemeinsam feiern.

Der Gladbacher Schuljahrgang 1951/52 ging auf große Fahrt nach Berlin. Foto: Privat

Neuwied-Gladbach. Sein Lokal „Zur Kneipe“ war einst der Stammsitz des Berliner Kabarett- Ensembles „Die Stachelschweine“. Es ist in seiner historischen Ursprünglichkeit à la „Zille“ erhalten und darf auch bautechnisch nicht verändert werden. Wer die Bundeshauptstadt besucht, kann in dieser Altberliner Schank- und Speisewirtschaft viele historische Schätzchen bei hervorragendem Essen auf sich wirken lassen.

Karl-Heinz Fröhlich hatte es sich nicht nehmen lassen, seinen Gästen aus der Heimat ein buntes und abwechslungsreiches Viertage-Programm zu bieten:
Die Dampferfahrt auf der Spree bei strahlendem Sonnenschein bot Kultur und Kulinarisches, inklusive Sonnenbrand, gleichermaßen. Alle anderen „Brände“ wurden selbstverständlich allabendlich im Lokal „Zur Kneipe“ gelöscht.

Der Bummel auf dem Kuhdamm und in den Hackeschen Höfen sorgte dafür, dass auch der Kommerz nicht zu kurz kam. Das absolute Highlight der Reise aber war die Jubiläumsfeier zum 30-jährigen: Das Kabarett-Ensemble Klimperkasten Berlin führte die Gäste musikalisch und schauspielerisch durch hundert Jahre Kabarett. Bis tief in die Nacht wurde gelacht, gesungen, erzählt und natürlich auch in Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit und Schulzeit geschwelgt.

Selbstverständlich kamen die Gladbacher nicht mit leeren Händen. Heinz Wilberg, der ehemalige Klassensprecher, überreichte zum Jubiläum ein Fotobuch der letzten Jahrgangsfahrt nach Köln und als besondere Überraschung ein Gemälde des Schulkameraden Klaus-Peter Fries, der das Bild speziell zu diesem Anlass gemalt hatte. Es wurde in den vier Tagen auch fotografiert und gefilmt, was das Zeug hielt. Aus Gründen der Nachhaltigkeit wird aus diesem Material nun ein Film entstehen.

Er dient als Grundlage für einen Gedankenaustausch und macht ein weiteres Treffen der Gruppe in entsprechender Atmosphäre unbedingt erforderlich. Natürlich sind alle zuversichtlich und vor allem dankbar, dass Bärbel Wilberg auch die Organisation dieses Treffens, genau wie die von ihr hervorragend geplante Berlinfahrt, wieder in ihre bewährten Hände nehmen wird.



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