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Nachricht vom 21.05.2019 - 15:45 Uhr    

Auf Gemarkungsgang rund um Windhagen

Kürzlich fand die Frühjahrswanderung des Windhagener Heimat- & Verschönerungsvereins (HVV) mit guter Beteiligung bei bester Stimmung statt. Diese auch als Gemarktungsgänge bekannten Wanderungen des Vereins erfreuen sich offenbar zunehmender Beliebtheit, wie sich an der wachsenden Zahl der Teilnehmer ablesen läßt, diesmal über 30.

Die HVV-Wanderer erfuhren bei ihrem Gemarkungsgang viel Wissenswertes. Foto: Achim Bruns

Windhagen. Wenn auch das Maiwetter sich bisher von der weniger schönen Seite gezeigt hatte, konnte man sich über das Wanderwetter nicht beklagen, denn es war trocken und weder zu warm noch zu kalt. Wie üblich ging es am Backes los, wo die Teilnehmer vom 1. Vorsitzenden Dr. Thomas Stumpf, begrüßt wurden, der dann an Ernst-Dieter Meyer und Hans-Georg Dulisch übergab, die sich wieder als Wanderführer betätigten.

Es ging über einen herrlichen Waldweg durch die grüne Lunge Windhagens, wo man das frische, noch hellgrüne Laub der Buchen genießen konnte. Im Ortsteil Birken ging es an der Reitschule vorbei. Man überquerte die A3 und bekam von Hans-Georg Dulisch die Gemarkungsbezeichnungen erklärt, zu welchen Ortsteilen sie gehörten, aber seit 1974 nach Windhagen eingemeindet worden waren. Dann wanderte man hinab ins Appental, wo man das einsam, aber idyllisch gelegene strohgedeckte Fischerhaus und die Teiche bewundern konnte.

Nun war es nicht mehr weit bis zum Ortsteil Günterscheid, wo der Verein mit Unterstützung der Bürgerstiftung Windhagen eine Informationstafel in Form eines Wappenschildes aufgestellt hatte, das mit einer kleinen Feier seiner Bestimmung übergeben wurde. Das Schild erläutert die Geschichte der Günterscheider Mariengrotte und die Familie des Stifters der Grotte bewirtete die Wanderer großzügig mit Speis und Trank.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, wurden Volks- und Wanderlieder angestimmt und auch ein Choral gesungen. Nachdem man sich bei den Gastgebern bedankt hatte, ging es weiter in Richtung Windhagen. Hierzu musste ein recht steiler Waldweg neben der Schnellbahntrasse bewältigt werden, die hier über eine Talbrücke geführt wird. Auch zum Bau der Schnellbahn gab es Erläuterungen und Informationen, wie zum Beispiel zum Thema des Schallschutzes.

Nach knapp drei Stunden gelangten die Wanderer zurück zum Backes, wo die Damen des Vereins wieder bestens für das leibliche Wohl aller gesorgt hatten mit Kaffee und Kuchen, aber auch mit Würstchen und Salaten. Da waren sich dann alle einig, wieder eine schöne und informative Wanderung genossen zu haben, die man in geselliger Runde und Gesang von Wanderliedern ausklingen ließ.

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