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Nachricht vom 20.05.2019    

Fusion der Feuerwehren Oberraden und Straßenhaus mit neuem Gerätehaus

Am Sonntag, 19. Mai, war es, nach nur einem Jahr Bauzeit, soweit – die freiwilligen Feuerwehren Oberraden und Straßenhaus zogen in das gemeinsame Gerätehaus um. Ein Sirenenalarm kündigte, den bereits versammelten Gästen, den Einzug der Fahrzeuge an. Zu diesem besonderen Ereignis konnten die Verantwortlichen natürlich zahlreiche Ehrengäste begrüßen, hierunter auch den Staatsminister für Inneres und Sport, Roger Lewenz.

Die symbolische Übergabe des Schlüssels. Fotos: kkö

Oberraden. Am Sonntag, 19. Mai, konnte der Löschzug Oberraden-Straßenhaus, nach nur einem Jahr Bauzeit, sein neues Domizil beziehen. Die Löschzüge fuhren bisher aus den beiden ehemaligen Gerätehäusern in den Einsatz. Das neu errichtete Gerätehaus liegt verkehrsgünstig an der B256 und damit für den Ausrückebereich, der auch die Autobahn A 3 und angrenzende Gemeinden wie Oberhonnefeld umfasst, zentral und für die Einsatzkräfte schnell erreichbar. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein modern und zweckmäßig gestaltetes Gerätehaus mit fünf Stellplätzen sowie Sanitär- und Aufenthaltsräumen. Eine Werkstatt und eine Schlauchwaschanlage wurden ebenfalls realisiert. Ausreichend Parkplätze für die Feuerwehrleute wurden im Außenbereich angelegt.

Der Bürgermeister der VG Rengsdorf-Waldbreitbach, Hans Werner Breithausen, eröffnete den offiziellen Teil mit einer kurzen Ansprache, in der er darauf einging, dass alle zuständigen Gremien dem Bau zügig zugestimmt hatten. Die Kosten für dieses Gerätehaus betragen rund 2,3 Millionen Euro, wovon das Land rund 480.000 Euro als Zuschuss beigesteuert hat. Breithausen konnte zahlreiche Ehrengäste, darunter auch den Minister für Sport und Inneres Roger Lewenz, begrüßen. Von den Feuerwehren waren neben dem Vizepräsidenten des Landes Feuerwehrverbandes, Bernd Naunheim, der Kreisfeuerwehrinspekteur, Werner Böcking und zahlreiche Wehrleiter der umliegenden Verbandsgemeinden erschienen. Die Politik war durch den Landrat Achim Hallerbach, der Landtagsabgeordneten Ellen Demuth, dem Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel sowie zahlreichen VG und Ortsbürgermeistern vertreten.



Im Ausrückebereich des Löschzuges befindet sich neben den überall vorhandenen Gefahrenpunkten die Autobahn A3, die Schnellfahrstrecke der Bahn und eines der größten Sägewerke im nördlichen Rheinland-Pfalz. Natürlich, so Wehrführer Christian Merkelbach, ist auch die Bundesstraße, die direkt vor der Haustür liegt, einer der Gefahrenpunkte. Alle Redner gingen darauf ein, dass sich die Einsätze der freiwilligen Feuerwehren, aber auch aller anderen Hilfsorganisationen, verändert haben. Wichtig war allen Anwesenden, dass das Ehrenamt gestärkt wird.

Innenminister Lewenz ging auf die Zahl der ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Land ein. Hier stehen rund 51.000 Frauen und Männer 24 Stunden 365 Tage für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein. Dies, so Lewenz weiter, kann nicht genug gewürdigt werden. „Ein solches Gerätehaus ist sicher ein großer finanzieller Aufwand für alle Beteiligten, aber wenn wir einmal die Summen erfassen, die durch freiwillige also ehrenamtlich tätige Feuerwehren, gerettet werden zeigt sich das diese Investition ein wichtiger und richtiger Schritt in die Zukunft des Ehrenamtes ist“, so der Innenminister. Weitere Förderbescheide für Gerätehäuser sowie Fahrzeuge werden folgen. (kkö)


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