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Nachricht vom 10.05.2019    

Bäcker- und Fleischerinnung präsentierten sich in Neuwied

In keinem anderen Land der Erde gibt es so viele Brotsorten wie bei uns. Trotzdem ist die Lage der Bäcker nicht nur rosig. Viele kleine Bäcker haben durch die große Konkurrenz der Supermärkte und Bäckereiketten in der Vergangenheit schließen müssen. Am Freitag (10. Mai) zeigte das Bäckerhandwerk in Neuwied auf dem Luisenplatz was es kann.

Impressionen aus Neuwied. Fotos: Wolfgang Tischler

Neuwied. In dieser Woche wurde der „Tag des Brotes“ gefeiert. Dies nahm die Bäckerinnung zum Anlass auf dem Luisenplatz in Neuwied zu zeigen, was das Handwerk kann. Die Fleischerinnung machte bei der Veranstaltung mit. In Deutschland gibt es laut Innung über 300 Brotsorten. Einige davon konnten die Besucher heute in Neuwied probieren. Superfrisch war das Brot, denn es wurde vor Ort gebacken.

Es wurde gezeigt, wie das wohlschmeckende Grundnahrungsmittel sich aus Mehl, Salz, Wasser und Sauerteig herstellen lässt. Bürgermeister Michael Mang bekam einen besonderen Brotlaib geschenkt, denn er hatte heute Geburtstag. Gleichzeitig durfte er gemeinsam mit OB Einig und Fred Kutscher von der Kreishandwerkerschaft unter Anleitung von Obermeister Hubert Quirmbach ausprobieren, wie ein solcher Brotlaib in Form gebracht wird. Das Kneten erfordert eine ganz spezielle Technik, die nur einfach aussieht. Michael Mang meinte anschließend verschmitzt: „Gut, dass ich etwas anderes gelernt habe.“

Die Besucher des Luisenplatzes konnten leckere Brothäppchen probieren oder einen ganzen Brotlaib mitnehmen. Dafür bat die Bäckerinnung um Spenden für die „Vortour der Hoffnung“. Eine große Abordnung der Radler war mit den Rädern vorgefahren und Jürgen Grünwald gab einen kurzen Abriss über die Veranstaltung, den bislang erzielten Einnahmen und deren Verwendung. Die 24. Vor-Tour der Hoffnung vom 11. bis 13. August rollt in der Großregion
Trier/ Luxemburg/ Saarland. Die Jubiläumstour in 2020 wird wieder durch unsere Region kommen.



Unterstützt wurden die Bäcker durch die Fleischerinnung, die parallel eine Wurstprüfung durchführte. Außerdem gab es dort diverse Sorten zubereitete Bratwurst mit dem frisch gebackenen Brot. Der Erlös kam ebenfalls der „Vortour der Hoffnung“ zugute.

Die beiden Lebensmittelhandwerke sind sich ihrer Verantwortung bei der Herstellung der Produkte bewusst. „Brot und Fleisch sind Lebensmittel, die nur von Fachbetrieben verantwortungsvoll verarbeitet werden. Die Menschen müssen wissen, was sie essen“, dies ist die Meinung der beiden Innungen. (woti)




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