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Nachricht vom 19.04.2019    

Runder Tisch Gastgewerbe-Tourismus ins Leben gerufen

„Sich fit für die Zukunft machen“ – dieser Leitgedanke stand auf der Veranstaltung im Außerschulischen Lernort in Linkenbach im Mittelpunkt der Veranstaltung. Landrat Achim Hallerbach hatte zusammen mit der Abteilung Tourismus der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Neuwied Touristiker, Naturpark und Gastgeber aus Gastronomie und Hotellerie eingeladen, um den Austausch neu zu beleben, Erfahrungen auszutauschen und zielgerichtet eine neue Form der Zusammenarbeit zu vereinbaren.

Informations- und Erfahrungsaustausch standen im Mittelpunkt des Treffens mit Landrat Achim Hallerbach, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Touristikern, Naturpark und Gastgebern aus Gastronomie und Hotellerie im Landkreis Neuwied. Foto: Privat

Kreis Neuwied. Über 30 Teilnehmer aus Gastgewerbe und Tourismus folgten der Einladung und sammelten im Verlauf des Treffens zahlreiche Ideen und konstruktive Vorschläge. Einhellige Meinung war, dass der Landkreis Neuwied über ein großartiges touristisches Potential verfügt, das allerdings mit noch mehr Qualitätsorientierung und weiter ausbaufähigen touristischen Vermarktungsstrukturen nach außen getragen werden sollte.

Landrat Achim Hallerbach betonte, dass Tourismus auch immer eine Vernetzung mit anderen Bereichen der Regionalentwicklung bedeutet. Gerade da ist die Region im Rahmen der „Wir Westerwälder“ Initiative auf gutem Wege, schon in absehbarer Zeit ein hauptamtliches Büro in Dierdorf zu unterhalten, wo die vielen schon vorhandenen Gemeinschaftsprojekte und Initiativen koordiniert und publiziert werden sollen. „Die Region wird dabei nicht nur das klassische Verständnis des Westerwalds umfassen, sondern auch den Neuwieder Anteil des Rheintals und auch den Altenkirchener Anteil des Siegtals mit aufnehmen“, informierte der Kreischef die Teilnehmer.

Gleichzeitig betonten Landrat und Wirtschaftsförderung, dass sich alle touristischen Anbieter als Gastgeber verstehen müssten, wenn es um die Ansprache von Menschen geht, die unsere Region besuchen – sei es nur für ein paar Stunden, einen Tag, ein Wochenende oder einen längeren Aufenthalt. Ganz gleich, ob es sich um familiäre, berufliche oder touristische Gründe handeln mag.

Den Gastronomen und Hoteliers kommt in diesem Zusammenhang seit jeher eine Sonderstellung zu. Ein Tourismus ist ohne deren Part nicht vorstellbar, denn eine touristische Region definiert sich gerade auch über eine attraktive Beherbergungs- und Gastronomielandschaft.

In Sachen Infrastruktur wurde in den vergangenen Jahren viel in die Bereiche Wander- und Radwege investiert. Als Glücksfall und eindrucksvolles Bekenntnis zum Tourismusstandort Landkreis Neuwied wertete Landrat Achim Hallerbach die Tatsache, dass die Monte Mare Bädergruppe am Standort der Unternehmenszentrale in Rengsdorf mit über 30 Millionen Euro kräftig investieren wird.

„Auch dem Weinbau kommt in unserem Teil des Mittelrheins eine besondere touristische Rolle zu, mit der sich zusätzlich punkten lässt“, war sich der Kreischef sicher. Hier laufen bereits Gespräche, den Mittelrheinwein als einen von vielen möglichen regionalen Genussbotschaftern mehr in den Westerwald zu transportieren und im Gegenzug Westerwälder Genüsse auch im Rheintal zu etablieren.

Die Teilnehmer folgten aufmerksam den Informationen über die touristischen Entwicklungen im Landkreis, die auch die Überlegungen zur Schaffung zweier Touristischer Service Center am Rhein und im Westerwald beinhalteten, und brachten ihrerseits Ideen über Verbesserungen der touristischen Infrastruktur ins Plenum ein.

Den meisten Teilnehmern war am Ende des Treffens klar, dass es nur von Vorteil sein kann, sich gemeinsam den Herausforderungen aber auch Chancen der Zeit zu stellen. Die Einladung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, zukünftig einen runden Tisch in regelmäßigen Abständen ein zurufen, wurde deshalb ausdrücklich begrüßt. Hier sollen engagierte touristische Partner ein Forum finden, wo gemeinsam neue Projekte und Ideen Raum finden, aber auch Branchenthemen und Herausforderungen wie Fachkräftemangel und neue Vermarktungswege besprochen und diskutiert werden können.


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