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Nachricht vom 18.04.2019    

Rotary Schülerwettbewerb: Finale auf Burg Namedy

Hochzufrieden sind die Initiatoren bei den Rotary Clubs in Neuwied-Andernach, Remagen-Sinzig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Euskirchen-Burgfey und Adenau-Nürburgring: Beeindruckende Arbeiten von 20 Schulen sind bis Mitte März aus den 5. bis 10. Klassen aller Schultypen (Regionalschulen, Förderschulen, Realschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen) der Kreise Neuwied, Mayen/Koblenz, Euskirchen und Ahrweiler beim Rotary-Schülerwettbewerb „Jugend & Technik“ eingetroffen. Und die können sich sehen lassen!

Keine leichte Arbeit für die Jury beim Rotary-Schülerwettbewerb (v.l.n.r. Hans Werner Rieck, Meinolf Gerstkamp, Dr. Dietrich Holz, Max Kremer und Josef Jabali sowie Karin Jung). Foto: privat

Andernach/Neuwied. Eine hochkarätige Fachjury hat unter den zahlreichen Projekten nach Meldeschluss die 13 Finalisten aus neun Schulen ermittelt. Und die werden der Öffentlichkeit in der Endausscheidung und Festveranstaltung am 13. Juni auf Burg Namedy-Andernach präsentiert. Die Eröffnungsrede wird Frau Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz halten.

Die Rotarier wollen das naturwissenschaftliche und technische Verständnis von Kindern und Jugendlichen spielerisch fördern. Ideen und Themen aus den Bereichen Physik, Chemie und Technik sollen anschaulich entwickelt und thematisch umgesetzt werden. Für viele Schüler die Chance, mit Spaß bei der Sache sich über ihren Berufswunsch klarer zu werden. Die Initiative steht vor dem Hintergrund, dass in Deutschland schon seit Jahren Techniker und Ingenieure fehlen – und das mit steigender Tendenz.

Vor diesem Hintergrund haben dieses Jahr insgesamt mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus genau 66 Projektarbeiten aus den folgenden Schulen eingereicht:
die Karl-von-Lutzenberg Realschule in Zülpich (Kreis Euskirchen), die Realschule plus an der Römervilla in Mülheim-Kärlich (Kreis Mayen-Koblenz), das Städtische Johannes-Sturmius-Gymnasium in Schleiden (Kreis Euskirchen), die Carmen-Sylva Schule Neuwied (Kreis Neuwied), das Are-Gymnasium Bad Neuenahr (Kreis Ahrweiler), die IGS Polch (Kreis Mayen -Koblenz), die Geschwister Scholl Realschule plus in Andernach (Kreis Mayen-Koblenz), die Ahrtalschule Realschule plus in Altenahr (Kreis Ahrweiler), das Franziskus-Gymnasium Nonnenwerth (Kreis Ahrweiler), die Gemeinschaftshauptschule Zülpich (Kreis Euskirchen), die Barbarossa-Schule in Sinzig (Kreis Ahrweiler), das Erich-Klausener-Gymnasium in Adenau (Kreis Ahrweiler), die Städtische Realschule Bad Münstereifel (Kreis Euskirchen), das St. Michael Gymnasium in Bad Münstereifel (Kreis Euskirchen), die Erich-Kästner Realschule plus in Bad Neuenahr (Kreis Ahrweiler), die IGS Pellenz in Plaidt (Kreis Mayen-Koblenz), das Kurfürst Balduin Gymnasium in Münstermaifeld (Kreis Mayen-Koblenz), die Realschule plus in Remagen (Kreis Ahrweiler), die Karl-Fries Realschule plus in Neuwied (Kreis Neuwied), sowie last but not least die Berufsbildende Schule des Landkreises Ahrweiler in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die eingereichten Projekte reichten beim letzten Mal von dem „Bau einer neuartigen Roboterhand“ und der „Herstellung von Creme und Seife mit Ringelblumenextract“ über den „Bau von Taschenwärmern aus Natriumacetat-Hydratsalzlösungen“ und „Antischnupfen-Duschgel“ bis hin zur „energetischen Bewertung der eigenen Schule“ oder dem „Bau eines Mini-Sonnenkraftwerkes“.



Der Schülerwettbewerb wird unterstützt von den Landräten der vier Kreise Dr. Jürgen Pföhler (Ahrweiler), Achim Hallerbach (Neuwied), Dr. Alexander Saftig (Mayen/Koblenz) und Günter Rosenke (Euskirchen) sowie von der Fachhochschule Koblenz/Remagen, dem VDI Verein Deutscher Ingenieure Koblenz, sowie von der Industrie und Handels Kammer sowie der Handwerkskammer Koblenz. Die Preisträger werden festlich unter der Beteiligung politischer Repräsentanten, der Schulleiter, der betreuenden Lehrkräfte, der Vorsitzenden der Fördervereine der Schulen, der Initiatoren, der Sponsoren und der Presse auf Burg Namedy ausgezeichnet.

In den vorangegangenen Wettbewerben wurden Geldpreise in Höhe von rund 13.000 Euro an die Fördervereine der Schulen sowie in Höhe von rund 4.000 Euro an die Schüler ausgegeben. Die finanziellen Mittel werden zum Löwenanteil von der regionalen Wirtschaft, den Rotary-Clubs sowie von Privat-Leuten getragen. Auf diese Weise wurde in den letzten zehn Jahren ein Betrag in Höhe von 154.000 Euro akquiriert. Nennenswert als Sponsoren sind unter anderen neben den Rotary Clubs und engagierten Rotariern regionale Unternehmen.

„Mit dem Wettbewerb geht es nicht um originäre Erfindungen oder halbwissenschaftliche Ausarbeitungen, sondern darum, Engagement und Interesse für die Technik zu wecken und damit dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken“, so Juryleiter Prof. Dr. Dipl.-Phys. Dietrich Holz von der Hochschule Koblenz-Rhein-Ahr-Campus Remagen. Die Maxime von Rotary sei es, Fähigkeiten, Erfahrungen und Verbindungen der Rotarier koordiniert in den Dienst der anderen zu stellen, so Holz weiter. Mit von der Partie bei der umfänglichen Jury-Arbeit sind dann unter anderem wieder Karin Jung (Lehrerin), Dr.- Ing. Meinolf Gerstkamp (VDI, TÜV), Hans Werner Rieck (ehemalieger Schulleiter Berufsbildende Schule Ahrweiler), Dr. Gunnar Simon (Bundesstaatssekretär a.D.), Thomas Güthe (Leitender Regierungsdirektor i.R.) sowie Max Kremer und Josef Jabali (beide Auzubis).

Mit Spannung wird jetzt von allen Beteiligten die Endausscheidung und Präsentation der Preisträger auf der Burg erwartet. Mehr Information zur Intention des Projektes, zur Veranstaltung und zu den zahlreichen Sponsoren unter www.rotary-schuelerwettbewerb.de. (PM)



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