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Politik | - keine Angabe -


Nachricht vom 29.04.2019 - 20:39 Uhr    

40 Parteien auf 96 Zentimetern: Sie wollen nach Europa

40 Parteien stehen für die Wählerinnen und Wähler in Rheinland-Pfalz zur Auswahl, wenn sie am 26. Mai ihre Stimme für das Europäische Parlament in Straßburg beziehungsweise Brüssel abgeben. Darüber informiert der Landeswahlleiter. Vor fünf Jahren waren es 24 Parteien. Der Stimmzettel ist 96 Zentimeter lang.

Ziel von 40 Parteien in Rheinland-Pfalz: Das Europäische Parlament in Straßburg. (Foto: Europäisches Parlament)

Bad Ems/Region. „Zur Europawahl am 26. Mai 2019 wurden für Rheinland-Pfalz insgesamt 40 Wahlvorschläge zugelassen, 16 mehr im Vergleich zur letzten Europawahl im Jahr 2014“, berichtet Landeswahlleiter Marcel Hürter in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Reihenfolge der Parteien auf den Stimmzetteln für die Europawahl ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Wie Landeswahlleiter Hürter mitteilt, wird diese Reihenfolge durch das Europawahlgesetz festgelegt. Sie richtet sich in den einzelnen Bundesländern nach der Zahl der Stimmen, die die Parteien und sonstigen politischen Vereinigungen bei der letzten Wahl zum Europäischen Parlament 2014 in dem betreffenden Bundesland erzielt haben. Wahlvorschläge von Parteien und sonstigen politischen Vereinigungen, die an der letzten Europawahl nicht teilgenommen hatten, schließen sich in alphabetischer Reihenfolge der Namen an.

Bundeslisten und Landeslisten
Während alle übrigen Parteien und Vereinigungen jeweils mit einer gemeinsamen Liste für alle Bundesländer zur Wahl antreten, hat die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) sich für die Aufstellung von Landeslisten entschieden. Der Bundeswahlausschuss hat zwischenzeitlich über die Zulassung der beim Bundeswahlleiter eingereichten Listen für ein Land beziehungsweise für alle Länder beschlossen.

Alte Bekannte und neue Namen
Der Stimmzettel für die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments am 26. Mai im Land Rheinland-Pfalz ist insgesamt 96 Zentimeter lang und enthält 40 Wahlvorschläge, darunter Parteien, die bereits seit Jahrzehnten bestehen und neue Kräfte. Auf dem Stimmzettel finden sie sich in folgender Reihenfolge: CDU, SPD, Grüne, AfD, FDP, Die Linke, Freie Wähler, Tierschutzpartei, Piraten, NPD, Familien-Partei, Die Partei, Volksabstimmung, Ökologisch-Demokratische Partei, Bayernpartei, Deutsche Kommunistische Partei, Marxistisch-Leninistische Partei, Sozialistische Gleichheitspartei, Tierschutz hier, Tierschutzallianz, Bündnis C - Christen für Deutschland, Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit, Die Grundeinkommenspartei, Demokratie direkt, Demokratie in Europa, Der dritte Weg, Die Grauen, Die Rechte, Die Violetten, Europäische Partei Liebe, Feministische Partei Die Frauen, Graue Panther, Bernd Lucke und die Liberal-Konservativen Reformer, Menschliche Welt, Neue Liberale - Die Sozialliberalen, Ökologische Linke, Partei der Humanisten, Partei für die Tiere, Partei für Gesundheitsforschung und Volt Deutschland. (PM)


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