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Nachricht vom 10.04.2019    

200 Sträucher in Brauereistraße Dierdorf gepflanzt

Im Februar waren in der Brauereistraße und der Stettiner Straße in Dierdorf Bäume gefällt und Hecken auf den Stock gesetzt worden. Diese Maßnahme hatte Zustimmung, aber auch erheblichen Widerspruch von Seiten der Partei der Grünen hervorgerufen. Jetzt erfolgte die Ersatzbepflanzung.

Förster Harald Schmidt (2. v.l.) erklärt Stadtbürgermeister Thomas Vis (2. v. r.) welche Sträucher in die Erde gebracht werden. Foto: Wolfgang Tischler

Dierdorf. Die Stadt und der zuständige Förster Schmidt hatten seinerzeit erklärt, dass diese Maßnahme im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht erforderlich war und dafür vor Ort auch den Nachweis erbracht. Wir berichteten.

Am heutigen Mittwoch (10. April) erfolgte nun die angekündigte Neubepflanzung. Zwei Mitarbeiter haben rund 200 Sträucher in die entstandenen Lücken gepflanzt. Mit dabei sind die gemeine Hundsrose, Hartriegel, Kornelkirsche, Heckenrose Rosa Rugosa, wilder Schneeball, gemeiner Schneeball, schwarzer Holunder, Schwarzdorn, Liguster und das Pfaffenhütchen.



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Dadurch entsteht mit den noch vorhandenen, zurückgeschnittenen Sträuchern eine bunte Hecke, die Vögeln und Insekten Nahrung und Schutz und den Bewohnern ein bunt blühendes Bild bieten wird. Bereits jetzt ist sichtbar, dass sich Bodenbewuchs entwickelt hat, der durch die dichten Bäume und Sträucher total unterdrückt war. Er bietet jetzt Nahrung für die verschiedenen Bienen- und Hummelarten.

Harald Schmidt und Stadtbürgermeister Thomas Vis sind sich sicher, dass in den nächsten zwei Jahren hier ein wunderbares Biotop entsteht und auch die Kritiker der Maßnahme dann überzeugt sein werden. (woti)


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Kommentare zu: 200 Sträucher in Brauereistraße Dierdorf gepflanzt

1 Kommentar

Die Neubepflanzung der gerodeten Flächen in der Brauereistraße und Stettiner Straße mit heimischen Sträuchern finde ich sehr gelungen und freue mich, dass sich hier in naher Zukunft hier viele Nahrungs- und Brutmöglichkeiten für Vögel und Insekten bieten. Gewünscht hätte ich als Anwohner mir jedoch im Vorfeld eine kurze Information über die geplanten Maßnahmen. Auch wäre in meinen Augen zu überlegen, ob die unumgänglichen Rückschnitte aus ökologischen Gründen nicht als „Kahlschlag“ über die ganze Fläche durchgeführt werden, sondern zeitlich versetzt. So sorge ich mich um die diesjährigen Nist- und Nahrungsmöglichkeiten.
Herrn Schmitt bin ich für seinen Einsatz bei der ganzen Aktion sehr dankbar. Er war mir und auch anderen Anwohnern in der gesamten Zeit ein sehr kompetenter und engagierter Ansprechpartner. In Gesprächen mit ihm und Herrn Vis zeichnete sich dann auch ab, dass nicht wie anfänglich geplant fast alle Bäume entfernt werden müssen, sondern wirklich nur die, die die Verkehrssicherungspflicht verletzen. Nun freue ich mich beim Blick aus meinen Fenstern am Anblick der erhaltenen Bäume.
#1 von Anne Fuldner, am 13.04.2019 um 23:49 Uhr

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