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Nachricht vom 16.03.2019    

Umfrage Bahnlärm im Rheintal gestartet

Nachdem alles Bitten und Betteln um eine Lärm-Untersuchung entlang von Bahnlinien bei Politikern im Bund und im Land seit einem Jahrzehnt auf taube Ohren gestoßen ist, hat sich das Bürgernetzwerk Pro Rheintal entschlossen, durch direkte Befragung der Anwohner ein gerichtsfestes Bild der Bahnlärmbetroffenheit zu erstellen.

Fotos: Bürgernetzwerk Pro Rheintal

Neuwied. Bisher ließ man sich von Bund und Bahn vorrechnen, wie die Belastung in den einzelnen Orten und Regionen sei. Der Bund wendet hierbei ein aus dem Straßenbereich übernommenes System an, das den Bahnlärm viel geringer erscheinen lässt, als er tatsächlich ist. Gegen dieses Vorgehen wehren sich die Initiativen seit zwei Jahrzehnten.

Laut Pro Rheintal hat sich an den grundsätzlichen Positionen nichts geändert und durch weiter zunehmenden Verkehr sei die Situation insgesamt schlimmer statt besser geworden. „Seitens der Politik ist meines Erachtens auch in Zukunft keine Abhilfe zu erwarten“, sagt Pro-Rheintal-Vorsitzender Frank Gross.

Als Konsequenz daraus hat Pro Rheintal einen Fragebogen zur Ermittlung der direkten Betroffenheit entwickelt. Hier kommt es jetzt darauf an, dass auch möglichst viele, wenn nicht alle Anwohner sich beteiligen. Der Fragebogen ermöglicht es jedem, mit ein paar Kreuzen der eigenen Situation und Betroffenheit Ausdruck zu verleihen. Es geht darum, die Betroffenheit möglichst gerichtsfest, lebensnah und konkret darstellen zu können. Deshalb ist dieser Weg besser als jede Statistik oder abstrakte Studie.

Pro Rheintal bittet daher alle Anwohnerinnen und Anwohner, den Fragebogen, den man auf der Webseite herunterladen kann, auszufüllen und an Pro Rheintal e. V zu senden oder gleich im Internet online zu beantworten unter: https://www.pro-rheintal.de/aktuelles_wie_laut.html. Wer keinen Internetanschluss hat, kann die gedruckte Version des Fragebogens bei Pro Rheintal telefonisch anfordern.


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