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Nachricht vom 17.03.2019 - 07:08 Uhr    

Eine starke Region, die zusammenwächst

Landtagsabgeordneter Peter Enders und der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach referierten bei der CDU in der Verbandsgemeinde Flammersfeld. Enders setzte sich nachhaltig dafür ein, dass für die Menschen in der Region auch künftig eine gute medizinische und pflegerische Versorgung gesichert sein und die Krankenhäuser der Region erhalten werden müssen. Hallerbach beschrieb die gute Ausstrahlung der Region und machte deutlich, dass „hier eine starke Region zusammenwächst“ – bei bleibender Selbstständigkeit der drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald.

Setzen auf die Region: (von links) Torsten Löhr, CDU-Vorsitzender Altenkirchen, Josef Zolk, CDU Flammersfeld, MdL Peter Enders und der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach. (Foto: privat)

Willroth. Zu einer gut besuchten CDU-Veranstaltung in Willroth konnte Josef Zolk, Vorsitzender der CDU in der Verbandsgemeinde Flammersfeld, neben den beiden Referenten Peter Enders, MdL,und Landrat Achim Hallerbach aus Neuwied den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen, Fred Jüngerich, den dortigen CDU-Vorsitzenden Torsten Löhr, sowie Markus Harf, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Asbach, und den Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, begrüßen.

Peter Enders setzte sich nachhaltig dafür ein, dass für die Menschen in der Region auch künftig eine gute medizinische und pflegerische Versorgung gesichert sein und die Krankenhäuser der Region erhalten werden müssen. Deshalb sei es notwendig, so Enders, „dass neben der Entwicklung von medizinischen Zukunftskonzepten die Anziehungsfaktoren für junge Landärzte verbessert werden müssen.” Hart kritisierte Enders die rheinland-pfälzische Landesregierung für ihre großen Versäumnisse im Gesundheitswesen, obwohl die sehr beunruhigenden Daten schon längst auf dem Tisch lägen. „Wir können als Opposition in Mainz noch so gute Vorschläge machen, die Landesregierung lehnt alles ab, was nicht von ihr kommt, und da kommt einfach zu wenig”, kritisierte Enders und forderte lokale Netzwerke und integrierte Pflegeangebote für Pflegebedürftige, um den wachsenden Bedarf an Pflegeplätzen zu schaffen und pflegeleistende Familienangehörige zu entlasten.

Landrat Achim Hallerbach beschrieb die positive Bevölkerungsentwicklung und die gute Ausstrahlung der Region und machte deutlich, dass „hier eine starke Region zusammenwächst“ – bei bleibender Selbstständigkeit der drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald. „Wir wollen keine unüberschaubare Größe wie in manchen Teilen von Nordrhein-Westfalen, wir wollen Zusammenarbeit, aber auch Überschaubarkeit und Bürgernähe”, so Hallerbach, der ausdrücklich von Peter Enders unterstützt wurde. Wichtig werde bleiben, führte der Neuwieder Landrat aus, die Stärken und Werte der Region und ein noch stärkeres „Wir-Gefühl“ herauszustellen und die gewachsenen Strukturen, die kulturellen und sozialen Verbindungen innerhalb der Region zu pflegen. Als gute Beispiele nannte er das Job-und Fachkräfte-Portal, um Fachkräfte für die Region zu gewinnen, die Westerwälder Literaturtage, den Tourismus, die Sorge um die Umwelt und den Naturschutz. Den Einführungsreferaten schloss sich eine intensive Diskussion an, in der deutlich wurde, dass genau die richtigen Themen angesprochen worden waren. (PM)

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