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Nachricht vom 28.02.2019    

Schwere Last: Eine Brücke fährt ins Ruhrgebiet

Am Mittwoch (27. Februar) war es soweit: Eine Brücke wurde vom Gewerbegebiet Horhausen auf die Reise nach Duisburg geschickt. Ab 10 Uhr begannen die Verladearbeiten bei der Firma MAW Stahlbau Eulberg. Die Brücke, so Jörg Schmidt von MAW, wird nach Duisburg transportiert und dort lackiert. Nach der Fertigstellung dieser Arbeiten, was rund vier Wochen dauert, wird die Brücke nach Frankfurt gebracht werden. Das klingt einfach, aber die Ausmaße des Projektes machen es besonders.

Die Brücke hat enorme Ausmaße: Die Länge beträgt rund 33 Meter, die Breite 4,80 Meter. Das Gewicht der Brücke liegt bei 54 Tonnen. (Foto: kkö)

Horhausen. Am Mittwochabend (27. Februar) begann bei der Firma MAW Stahlbau Eulberg in Horhausen die lange Reise einer Stahlbrücke ins Ruhrgebiet. Der am Tag beladene Schwerlasttransporter stand am Firmengelände bereit und die MAW-Verantwortlichen um Jörg Schmidt waren guter Dinge. Die Brücke hat enorme Ausmaße: Die Länge beträgt rund 33 Meter, die Breite 4,80 Meter. Das Gewicht der Brücke liegt bei 54 Tonnen. Das gesamte Transportgespann hat ein Gewicht von rund 100 Tonnen und eine Länge von 43 Metern. „Für solche Transporte sind mannigfaltige logistische Vorbereitungen erforderlich“, so Schmidt. Nicht nur dass die Strecke präzise festgelegt werden muss, sondern auch die Zeiten, zu denen diese Transporte fahren dürfen, werden vorab definiert.

Der Transport der Brücke musste, da es auf dem „direkten“ Weg über die Autobahn A3 viele Brücken gibt, die für die Größe und das Gewicht nicht geeignet sind, über einen Umweg erfolgen. So fuhr der Transport zunächst Richtung Frankfurt, dann über die Autobahn A 48 Richtung Koblenz und am Autobahnkreuz Koblenz auf die A 61. Dort ging es dann weiter Richtung Ruhrgebiet. Allerdings: Durch einen technischen Defekt an der hinteren Auflage verzögerte sich die Fahrt bereits am ersten Kreisel in Willroth. Der Fehler wurde dann aber gefunden und der Transport konnte seine Fahrt fortsetzen. An einem solchen Fahrzeug sind alle Achsen lenkbar und bieten somit die Gewähr für eine Fahrt auch durch vergleichsweise „enge“ Kurven. Die Fahrer haben neben ihrer Spezialausbildung auch große Erfahrung im Umgang mit den Maßen der Fahrzeuge und der Ladung. Obwohl solche Transporte mit viel Aufwand verbunden sind, freuen sich die Mitarbeiter schon auf das nächste Großprojekt. (kkö)


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