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Nachricht vom 28.02.2019    

Hallerbach und Enders: Freiwillige Kooperation ausbauen

Wie die künftige Zusammenarbeit der Landkreise Altenkirchen und Neuwied aussehen könnte, darüber tauschten sich MdL Dr. Peter Enders und der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach sowie der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, und der Willrother Ortsbürgermeister Richard Schmitt aus.

Trafen sich in Willroth auf der Kreisgrenze zu einer gemeinsamen Standortpositionierung einer künftigen engeren Zusammenarbeit der Landkreise Altenkirchen und Neuwied: (von links) der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, der Willrother Ortsbürgermeister Richard Schmitt, Landtagsabgeordneter Dr. Peter Enders und der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach. (Foto: privat)

Willroth/Kreisgebiet. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten und Landratskandidaten für den Kreis Altenkirchen, Dr. Peter Enders, sowie dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski und dem Willrother Ortsbürgermeister Richard Schmitt hat der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach die Möglichkeiten einer engeren interkommunalen Zusammenarbeit der beiden Landkreise Altenkirchen und Neuwied diskutiert. „Insbesondere im Norden des Landkreises Neuwied und dem Unterkreis von Altenkirchen gibt es zahlreiche sinnvolle Schnittstellen der Kooperation. In der interkommunalen Zusammenarbeit können die jeweiligen Stärken der Regionen vernetzt und noch besser entwickelt werden,“ betonen Landtagsabgeordneter Dr. Peter Enders und Landrat Achim Hallerbach.

Wirtschaftlichen Komponenten
Als ein wichtiges Projekt bewerten die Gesprächsteilnehmer die Initiative „Wir Westerwälder - vom Rhein bis an die Sieg“. Die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald vereinbaren derzeit auf freiwilliger Basis eine engere Zusammenarbeit auf mehreren Themenfeldern. „Neben Tourismus, Kultur, Natur- und Umweltbereich wollen wir auch die wirtschaftlichen Komponenten in den Fokus unseres Handelns stellen. Insbesondere mit der wichtigen Verkehrsachse der A3 bieten sich gemeinschaftliche Entwicklungspotentiale,“ so Enders.



Gewachsene Strukturen nutzen
Die kulturellen und sozialen Verbindungen zwischen den beiden Regionen bieten ebenfalls eine gute Plattform. Ob die Lahrer Herrlichkeit mit einem gemeinsamen Pfarreienverbund, der rheinische Karneval, die gemeinsame Nutzung der Integrierten Gesamtschule in Horhausen, das gemeinsame Leader-Projekt „Raiffeisen-Region“ und zahlreiche wirtschaftliche Verbindungen seien gewachsene Strukturen, die es zu nutzen gilt.

Für Eigenständigkeit der Kreise kämpfen
„Unsere Region liegt zwischen den Ballungsräumen Köln/Bonn sowie Rhein/Main und hat sich zu einem starken Wirtschaftsraum entlang der Autobahn entwickelt. Dies gilt es noch stärker zu entwickeln und in der Gesamtregion zu positionieren,“ unterstreichen Landrat Hallerbach und Beigeordneter Schmidt-Markoski. „Für alle Kommunalvertreter gilt: Wir kämpfen weiterhin für den Erhalt und die Eigenständigkeit der beiden Landkreise Altenkirchen und Neuwied! Die Stärken der einzelnen Regionen auszubauen und der Erhalt der Bürgernähe sind uns wichtig!“ so abschließend der Landtagsabgeordnete Peter Enders. (PM)


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