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Nachricht vom 27.02.2019    

Städtenetz „Mitten am Rhein“ startet arbeitsintensiv ins zweite Kooperationsjahr

Vor rund einem Jahr, im Januar 2018, haben sich die Städte Andernach, Bendorf, Neuwied, Remagen und Sinzig sowie die Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel, Vallendar und Weißenthurm zum Städtenetz „Mitten am Rhein“ zusammengeschlossen, um sich als zukunftsfeste Region aufzustellen und in Kooperation Strukturen und Projekte gemeinsam auf den Weg zu bringen. Die elf Kommunen werden dabei durch das rheinland-pfälzische Innenministerium im Rahmen der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – Starkes Land“ unterstützt.

Die elf Städtenetz-Partner, Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums des Innern und für Sport, das Beratungsbüro Sweco aus Koblenz und das beauftragte Berliner Institut bei der Klausurtagung im Januar. Foto: privat

Region. Während das Jahr 2018 vor allem für den Strukturaufbau der Zusammenarbeit, die Festsetzung von inhaltlichen Schwerpunkten, die erste Ideensammlung sowie zum Kennenlernen und Netzwerken genutzt wurde, soll es 2019 in die konkrete Arbeitsphase gehen. Gleich zu Beginn des Jahres kamen die Städtenetz-Partner daher im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung zusammen, um über das weitere strategische Vorgehen und konkrete Projektideen zu beraten. Hierzu gehört auch die „Mobilitätsstrategie 2030plus“, deren Ziel es ist, ein auf das Städtenetz ausgerichtetes, zukunftsfähiges, verkehrsträgerübergreifendes, ausgewogenes und mit allen Akteuren abgestimmtes Mobilitätskonzept mit konkreten Maßnahmenvorschlägen für Projekte, Prozesse und Netzwerke zu entwickeln.

Denn den handelnden (Ober-)Bürgermeistern ist es wichtig, dass die Mobilität einen zentralen Beitrag zur Lebensqualität in der Region liefert. Das Zusammentreffen in der Klausurtagung wurde daher auch dazu genutzt, die Fachplaner des IGES Instituts kennenzulernen und sich über Mobilitätsfragen auszutauschen. Das Berliner Institut wurde im Dezember 2018 für die Entwicklung einer „Mobilitätsstrategie 2030plus“ bis Ende dieses Jahres beauftragt.

Neben dem großen Thema Mobilität wurden in der Klausur auch die weiteren, im vergangenen Jahr gemeinsam identifizierten Kooperationsthemen – Tourismus, Kommunale Aufgaben und Digitalisierung – weiter angepackt. Für diese Themen wurden Arbeitsgruppen gebildet, in denen alle Kommunen vertreten sind, die sich jedoch je nach Thema personell unterschiedlich zusammensetzen.

„Es war wichtig, dass wir gleich zu Beginn des Jahres zusammengekommen sind, die festgelegten Schwerpunkte inhaltlich diskutiert und die Weichen für das weitere Vorgehen gestellt haben“, erläutert Margit Schüller, die in Vertretung für Bürgermeister Bernd Weidenbach - Leiter der geschäftsführenden Verbandsgemeinde Bad Breisig - an der Klausur teilnahm. „Die Klausur war sehr arbeitsintensiv und ergebnisorientiert und ermöglichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sich noch besser kennenzulernen und auszutauschen“, sagte Schüller.

Für die Themen „Kommunale Aufgaben“ und „Digitalisierung“ wurde im Nachgang der Klausur eine Büroleiterrunde, bestehend aus den elf Büroleiterinnen und Büroleitern der Kommunen des Städtenetzes „Mitten am Rhein“, ins Leben gerufen und ein erstes kreisübergreifendes Zusammentreffen in die Wege geleitet. Der Wunsch nach Wissensaustausch sowie der Bedarf nach Kooperationsmodellen im Verwaltungswesen haben sich bereits in dem ersten Treffen in der gastgebenden Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm gezeigt. Aus diesem Grund wird es von nun an regelmäßige Treffen der Büroleiterrunde geben.

Christian Heller (Geschäftsführer des Romantischer Rhein e.V.) ist Hauptansprechpartner für die Identifikation und Bearbeitung touristischer Themen und Kooperationsprojekte im Rahmen der Zukunftsinitiative. Die Mitglieder des Romantischer Rhein e.V. tagten im Januar und wurden über die aktuellen Entwicklungen informiert. „Die strategische Entwicklung des Unteren Mittelrheintals im Tourismus ist Kernanliegen des Romantischer Rhein e.V. Vor diesem Hintergrund werden wir uns gerne im Rahmen der Kooperation des Städtenetzes engagieren und uns mit konkreten Projekten in die interkommunale Zusammenarbeit einbringen“, erläutert der Vereinsvorsitzende Christian Heller. Der Verein wird sich hierfür künftig nach eigenem Bedarf treffen, Inhalte diskutieren und Vorschläge für die Bürgermeisterrunden, die quartalsweise stattfinden, erarbeiten.


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