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Nachricht vom 08.02.2019    

Tag der offenen Tür Alice-Salomon-Schule Linz

Am Samstag, dem 26. Januar, lud die Alice-Salomon-Schule (ASS) in ihrem Linzer Schulstandort zum Tag der offenen Tür ein. Dabei bestand einerseits die Möglichkeit, dass sich interessierte Eltern, Mitbürger sowie potenzielle neue Schüler der angrenzenden Schulen umfassend über das Bildungsangebot der ASS informierten. Die Schulleitung informierte neben der Schülervertretung Interessierte über die verschiedenen Ausbildungszweigen und -modelle, welche die ASS bietet und berät zusätzlich hinsichtlich der Möglichkeiten in Vollzeit die Berufsreif, die Mittlere Reife oder die Fachhochschul- und Hochschulreife zu erlangen.

Fotos: privat

Linz. In den Klassenräumen des gesamten Schulgebäudes präsentierten die Schüler und Schülerinnen Handlungsprodukte aus ihren Bildungsgängen und informierten die Interessierten ganz konkret über die Unterrichtsinhalte, Berufsabschlüsse sowie Berufsanforderungen des jeweiligen Bildungsgangs und standen neben den Lehrkräften für Rückfragen zur Verfügung, sodass ein multiperspektivischer und authentischer Einblick in die Schulformen sowie Lehr- und Lernangebote ermöglicht wurde. Zudem konnten die Besucher andererseits die pädagogische Arbeit der Schule anhand von verschiedenen interaktiven Angeboten und Aufführungen besser kennenlernen. Für die Gäste wird erfahrbar, dass das Mitmachen nicht nur am Tag der offenen Tür erwünscht ist, sondern auch im täglichen Miteinander Ausdruck der Schulkultur ist.

Die Fachschule für Altenpflege/-hilfe simulierte mit den Gästen an ihrem Infostand „Anti Aging“ den Prozess des Alterns. Unter dem Motto „Für 10 Minuten 80 Sein“ wurden die Gäste damit konfrontiert, wie es sich anfühlt zu altern und wie sehr das Alter bei der Bewältigung des Alltags einschränkt. Zudem zeigten die Schüler wie man sich auch im Altern durch kleine Bewegungs- und Pflegeeinheiten fit und gesund halten kann.

Fit bleiben und seine Umgebung mit allen Sinnen wahrnehmen und erleben, hieß es im benachbarten Raum, dem Raum der Sinne. Hier wurden die Gäste von den Schülern der BF1EH18C zum Mitmachen und Durchlaufen eines Sinnesparcours animiert.

Die Schüler der Erzieher Fachschule luden die Gäste an ihrem Informationstand zu ihrer Ausbildung ein, sich praktisch mit den verschiedenen Ausbildungsinhalten auseinanderzusetzen und zu stöbern oder ihnen beim Kreieren von Masken aus Gips für das anstehende Musical über die Schulter zu schauen. In weiteren Räumen stellten verschiedene Erzieher-Klassen Handlungsprodukte aus dem Unterricht vor. Unter anderem konnten sich die Gäste selbstreflexiv mit der eigenen Lebensführung unter dem Motto „Einfach mal die Welt retten“ auseinandersetzen, mit den Erziehern ins Gespräch kommen und Ideen entwickeln. Zudem erfreute sich die Spielekiste, in der die Erzieher Spiele ihrer selbsterstellten Spielesammlung vorstellten, vor allem bei den kleinen Besuchern besonderer Beliebtheit.

Auch das Erasmus+ Projekt wurde von den Erziehern vorgestellt und war für ein Großteil der Schülerschaft sehr interessant. Im Rahmen einer kleinen Tabu-Einheit auf Englisch konnten die Schüler und Schülerinnen erfahren, dass es nicht immer notwendig ist, die exakte Vokabel zu wissen, sondern man sich auch mit Umschreibungen verständigen kann.



In diesem Jahr stellten nicht nur die Erzieher die pädagogischen Konzepte vor. Auch die Sozialassistenten und die BOSII präsentierten ihre Handlungsprodukte aus dem Unterricht. Hier wurden Raumkonzepte (BOSII) und typische Materialien des jeweiligen Handlungskonzeptes vorgestellt (HBFS). Zudem präsentierte die BOSII ihre Eindrücke von der Studienfahrt in die Europastadt Straßburg und die HBFS in die Bundeshauptstadt Berlin mit Wort und Bild.

Zudem haben die Sozialassistenten zusammen mit dem BVJ-S über das Thema Glück philosophiert. An einem Glückbaum hielten sie fest, was Glück für sie bedeutet und luden die Gäste ein, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ebenfalls Blätter für den Glückbaum zu beschriften. Darüber hinaus stellte weitere Klassen des BJV-S ihr Land, ihre Kultur sowie vielfältige Rezepte aus ihren Herkunftsländern vor. Außerdem stelle das BVJ Handwerkliches aus ihrem Unterricht vor.

Im Kulturkeller konnten sich die Gäste über verschiedene Unterhaltungsangebote, wie Kulturtänze, Klaviermusik, Gesangseinlagen sowie Einblicke in die Arbeit am Theaterprojekt freuen. Vertiefende Einblicke in die Theaterpädagogik bot die Fachschule Heilerziehungspflege. Die Schüler stellten in drei Stücken die Vielfalt und den Ablauf ihrer Ausbildung auf kreative und ausdrucksstarke Art und Weise dar.

Mit einer großen Auswahl an Kuchen, belegten Brötchen und warmen Speisen wie Suppen, Quieche und Tartes sowie Getränken und alkoholfreien Cocktails war für das leibliche Wohl der Gäste im Mensabereich sowie der Eingangshalle gesorgt. Hier versammelten sich die Gäste, der Ehemaligen-Stammtisch sowie die Schulgemeinschaft, saßen gemütlich beisammen und unterhielten sich über die vielfältigen Eindrücke, die sie sammeln konnten, sowie über das tolle gastronomische Angebot, sodass sich hier auch die Möglichkeit ergab über Karrierewege in der Hauswirtschaft ins Gespräch zu kommen.

Ein besonderes Highlight am Tag der offenen Tür war die feierliche Eröffnung des neu gestalteten Windfangs mit der gesamten Schulgemeinschaft, Michael Mahlert als Vertreter des Kreisvorstandes Neuwied sowie mit Hubertus Bialas von der ADD. In Zukunft ist Alice Salomon, die Namensgeberin unserer Schule sowie ihre Kerngedanken und Leitideen, der Blickfang im Eingangsbereich der Schule und verkörpert den Grundsatz der Alice-Salomon-Schule „Soziale Ausbildung muss mehr sein als bloße Ausbildung, sie muss auch soziale Bildung sein.“ (PM)


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