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Nachricht vom 05.02.2019 - 08:54 Uhr    

Elektro-Innung Rhein-Westerwald übergab Gesellenbriefe

Freisprechungsfeier der Innung der elektrotechnischen Handwerke Rhein-Westerwald im Stöffel-Park Enspel: Christoph Hebgen, Obermeister der Innung, zeigte sich sichtlich erfreut, dass so viele Prüfungsabsolventen, Partner, Eltern und Ausbildern der Einladung gefolgt waren. Junghandwerker Philipp Nonn sprach über die Ausbildung im E-Handwerk, welche Erfahrungen er in dieser Zeit gemacht hatte und dankte zugleich auch den Ausbildungsbetrieben, Eltern und Freunden, die Wegbegleiter in den dreieinhalb Jahren waren.

Die Elektro-Innung Rhein-Westerwald übergab Gesellenbriefe. (Foto: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald)

Enspel/Westerwald. „Spannung“ im Stöffel-Park Enspel: Die Elektro-Innung im Bezirk Rhein-Westerwald mit den drei Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwald führte ihre Freisprechungsfeier durch. Spannungsquellen besitzen immer zwei Pole mit unterschiedlich hohen Ladungen. Der Pluspol einerseits mit geringen Elektronen, auf der anderen Seite der Minuspol mit einem Überschuss an Elektronen. Wie viel Energie erforderlich ist, um den Unterschied der Elektromengen zu erreichen, gibt die elektrische Spannung an. Entsteht eine Verbindung zwischen den Polen, kommt es zu einer Entladung. Unter diesen Bedingungen fließt dann elektrischer Strom.

Die haben was auf dem „Kasten“
Eine ebenso große Spannung konnte man bei der diesjährigen Freisprechungsfeier der Innung der elektrotechnischen Handwerke Rhein-Westerwald im Stöffel-Park Enspel spüren, an der die erfolgreichen Absolventen der Winterprüfung im feierlichen Rahmen ihre Gesellenbriefe erhielten. Christoph Hebgen, Obermeister der Innung, zeigte sich sichtlich erfreut, dass so viele Prüfungsabsolventen, Partner, Eltern und Ausbildern der Einladung gefolgt waren. In seinem Grußwort gratulierte er den jungen Fachkräften. „Das Rüstzeug haben Sie nun erlernt, doch Ihr Werdegang hat gerade erst begonnen: Bilden Sie sich fort, machen Sie Karriere. Dazu müssen Sie nicht unbedingt studieren. Karriere geht auch im Handwerk. Bestehen Sie im Alltag, finden Sie kreative Lösungen, seien Sie aufgeschlossen für gute Ratschläge und innovative Ideen. Zeigen Sie durch Ihr tägliches Engagement, Ihre Lernbereitschaft und Ihr Können, dass Sie etwas auf dem ‚Kasten‘ haben“, so der Obermeister. Auch Gerhard Loos, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, gratulierte den Junghandwerkern zu ihrem ersten Berufsabschluss. Vom Innungsvorstand sprach Andreas Birk zu den jungen Kollegen und wünschte diesen für die bevorstehende berufliche wie private Zukunft alles Gute. Aus den Reigen der Berufsbildenden Schulen gratulierte Hermann Bode, Lehrer der Berufsbildenden Schule Westerburg.

Junghandwerker: Mehr Wertschätzung!
Ein weiterer Höhepunkt war die Ansprache eines Vertreters aus den Reihen der Junghandwerker. Philipp Nonn sprach über die Ausbildung im E-Handwerk, welche Erfahrungen er in dieser Zeit gemacht hatte und dankte zugleich auch den Ausbildungsbetrieben, Eltern und Freunden, die Wegbegleiter in den dreieinhalb Jahren waren. Aber auch kritische Aspekte fanden sich in der Ansprache des Junghandwerkers wieder. Insbesondere brachte er sein Missfallen darüber zum Ausdruck, dass der Stellenwert des Handwerks in der Gesellschaft nicht hoch genug angesiedelt sei. Er erntete zustimmenden Applaus für seine Ausführungen von den anwesenden Gästen und Kollegen.

Geschenke für die Besten
Die Prüfungsbesten Philipp Nonn aus Luckenbach (Ausbildungsbetrieb Westerwald Elektrotechnik Hummrich GmbH & Co. KG, Hachenburg), Philipp Enns aus Weitefeld (Schacht & Brederlow Elektro GmbH & Co. KG, Daaden) und Simon-Philipp Muss aus Buchholz (Elektrotechnik Kuhn GmbH, Buchholz) erhielten ein Präsent für ihre besonderen Leistungen aus den Händen von Müntaz Karagöz, Vorsitzender des Prüfungsausschusses. Vorstandsmitglied Uwe Herold schloss seine gekonnte und kurzweilige Moderation mit dem Dank an alle Ausbildungsbetriebe sowie dem Gesellenprüfungsausschuss für die geleistete Arbeit. (PM)



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