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Nachricht vom 27.01.2019    

Volles Haus bei Nostalgiesitzung in OHO

Der KC Weeste Näh startete am Samstagabend (26. Januar) mit seiner Nostalgiesitzung in die Karnevalsession. Sitzungspräsident Axel Born konnte bei der Begrüßung von der Bühne auf einen voll besetzten Saal blicken. Er moderierte an dem Abend ein Programm von fast fünf Stunden, das auf die Jecken im Kultur- und Jugendzentrum (KuJu) ohne Pause herunterprasselte.

Impressionen von der Nostalgiesitzung von Wolfgang Tischler

Oberhonnefeld-Gierend. Die Eröffnung des Abends war dem Stolz des KC Weeste Näh vorbehalten. In zwei Gruppen kamen die Minifunken auf die Bühne und zeigten, was ihnen Jana Puderbach und Sandra Braasch beigebracht hatten. Frenetischer Jubel und Zugaberufe waren der Lohn, neben Süßigkeiten, für den Nachwuchs des Karnevalvereins. Über 30 Kinder waren in diesem Jahr tanzend auf der Bühne.

Zum ersten Mal im KuJu war die KG Roßbach, die nun ja nach der Fusion der Verbandsgemeinden Rengsdorf und Waldbreitbach quasi dazugehört, merkte Axel Born spitzbübisch an. Getreu dem Motto „Rosbe Narrenland, natürlich mit Frauenhand“ konnte das Dreigestirn nur weiblich sein. Der KG-Sitzungspräsident Christoph Görtz stellte Prinzessin Heike, Jungfrau Kerstin und Bäuerin Andrea vor. Mitgebracht hatte die KG ihre Funkengarde, die ihr Können präsentierte.

Aus der Deichstadt waren zwei alte Bekannte angereist. Minni und Winni traten in diesem Jahr als „Zwei Angler“ auf. Mit ihrem Motto „Tausend und eine Nacht“ stellte sich das Kinderprinzenpaar mit Hofstaat und seinem Hofnarren selbst vor. Weitere Gäste aus Neuwied waren die Moonlight Dancers von der KG Irlich, die in diesem Jahr mit ihrem Tanz „Rockabilly“ begeisterten. Die Gewinnerin von „Naiwidd geht in die Bütt“ Steffi Kugler kam in ihrer Rolle als Hilde Herrlich, das Supermodel ins KuJu. Bei ihrem Vortrag über ihre Figur und Karriere konnte der Funke nicht so richtig auf den Saal überspringen.

Der Karnevalsverein aus Oberbieber stellt in diesem Jahr das Prinzenpaar der Stadt Neuwied. Prinzessin Moni I. vom Hexenberg ins Narrental und Prinz Frank II. der Lustige Maurermeister vom Aubach waren mit ihrem Hofstaat und den roten Funken angereist. Die Funken haben sich in diesem Jahr mit Kurtscheid zusammengetan und bilden eine gemeinsame Tanzgarde. Aus der Nachbarstadt Koblenz angereist gaben Heike und Alfred Weber einen Einblick in ihr Eheleben.

Die „Zwei blauen Nappos“ in Person von Heiko Nahlmeyer und Pascal Francke kamen in diesem Jahr als Vogelkenner auf die Bühne. Von dort oben entdeckten sie so allerhand „gefiederte Freunde“ im Publikum. Da waren Dreckspatzen, Schluckspechte, Schmutzfinken, Spaßvögel, Bordsteinschwalben, Turteltauben und einige mehr zu bestimmen. Das närrische Publikum hatte seinen Spaß, denn es waren meistens bekannte Vögel, die die beiden entdeckten.

Begeistert empfangen wurde der MGV Oberhonnefeld mit seinem Dirigent Jürgen Hofstötter. Sie brachten, wie in jedem Jahr drei Lieder dar und animierten die Gäste zum Mitsingen.

Die KG Fernthal war ebenso wie die KG Horhausen mit großem Aufgebot in den Saal eingezogen. Wie es sich gehört, hatten beide Vereine Tanzgarden mit dabei, die das närrische Auditorium erfreuten.

In diesem Jahr war Alina Eul mit ihrem Solotanz wieder auf der Bühne, hatte sie sich doch im letzten Jahr kurz vor ihrem Auftritt verletzt und musste mit Krücken die Karnevalszeit verbringen. Sie studiert ihre Tänze immer selbst ein. „Ein Kuss im Kornfeld“ präsentierten die Grün-weiße Junge und Mädchen vom BV Frohsinn aus Heddesdorf.

Die Stars des Abends waren natürlich die drei weiteren eigenen Tanzgruppen des KC Weeste Näh. Die Funken traten in neuen tollen Kostümen auf. Die Jugendgarde wird von Jana Puderbach und Alina Eul trainiert. Die Tanzmädels und die Funken stehen unter der Leitung von Sandra Braasch. Der Abschluss des unterhaltsamen Programms war wie immer den Oberhonnefelder Funken vorbehalten. Auch sie kamen, wie alle anderen Gruppen, nicht ohne Zugabe von der Bühne und ernteten viel Applaus. Für die musikalische Begleitung und die Tuschs sorgte der Musiker Ewald Eul.

Am 23. Februar geht es um 20.11 Uhr mit der großen Prunksitzung weiter, ehe das Ende der Session mit dem Umzug am 2. März um 14.11 Uhr eingeläutet wird. (woti)



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