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Nachricht vom 17.01.2019    

Zeigen Neuwieder und Altenkirchener der E-Mobilität die kalte Schulter?

90 E- und 337 Hybridfahrzeuge wurden 2018 in den Kreisen Neuwied und Altenkirchen zugelassen. Das hat AfD-Bundestagsabgeordneter Andreas Bleck im Rahmen einer schriftlichen Anfrage an die Bundesregierung ermittelt. Er macht für die geringen Zahlen hohe Anschaffungskosten, fehlende Ladestationen, lange Ladezeiten und geringe Reichweiten verantwortlich.

90 E- und 337 Hybridfahrzeuge wurden 2018 in den Kreisen Neuwied und Altenkirchen zugelassen. (Foto: Archiv Kuriere)

Neuwied/Altenkirchen. In den Kreisen Neuwied und Altenkirchen wurden im Jahr 2018 lediglich 90 E- und 337 Hybridfahrzeuge, darunter 101 Plug-In-Hybridfahrzeuge, neu zugelassen. Die Zahl der Neuzulassungen von Benzin- und Dieselfahrzeugen betrug hingegen über 12.000. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf die schriftlichen Anfrage des heimischen AfD-Bundestagsabgeordneten Andreas Bleck hervor. Dazu erklärt Bleck: „Es ist nachvollziehbar, dass die Neuwieder und Altenkirchener der E-Mobilität die kalte Schulter zeigen. Hohe Anschaffungskosten, fehlende Ladestationen, lange Ladezeiten und geringe Reichweiten fallen im ländlichen Raum stärker ins Gewicht als im städtischen Raum. Aus diesem Grund ist abzusehen, dass die E-Mobilität die Verbrennungsmobilität dort kurz- und mittelfristig nicht verdrängen wird.



Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2022 die Zahl von einer Million zugelassener E-Fahrzeuge zu erreichen, ist laut Bleck illusorisch. Daher setzte die AfD weiterhin auf die Verbrennungsmobilität. Bleck: „Um die umstrittenen Klimaziele zu erreichen, gibt es nämlich Alternativen wie die Brennstoffzelle oder synthetische Kraftstoffe, die fast CO2-neutral sind.“ (PM)


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