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Nachricht vom 14.01.2019 - 15:37 Uhr    

37-Jähriger durch Faustschläge schwer verletzt

Nach dem Besuch einer Karnevalsveranstaltung schlugen am Sonntagnachmittag (13. Januar) zwei Männer im Alter von 18 und 26 Jahren auf einen 37-Jährigen ein. Dieser wurde so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die beiden alkoholisierten Schläger wurden gestellt.

Symbolfoto

Bad Honnef-Aegidienberg. Gegen 17:25 Uhr, so der bisherige Ermittlungsstand der Polizei Bonn, überquerten drei augenscheinlich alkoholisierte Männer, die zuvor eine Karnevalsveranstaltung im Bürgerhaus besucht hatten, die Straße „Am Aegidiusplatz“. Dabei achteten sie nicht auf den Straßenverkehr. Ein 37-jähriger Autofahrer musste sein Fahrzeug stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Als er die drei Männer ansprach und aufmerksam machte, dass sie aufpassen sollen und auch aufgrund ihrer dunklen Kleidung nur schlecht zu sehen seien, kam es zu einem Streitgespräch.

Als der Fahrer ausstieg, sollen zwei Männer auf den Fahrer eingeschlagen haben. Der dritte Mann soll vergeblich versucht haben, seine Begleiter zurückzuhalten. Der 37-Jährige wurde dabei so schwer im Gesicht verletzt, dass er mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 18 und 26 Jahren hatten sich vor Eintreffen der Polizei entfernt, konnten aber durch eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Ramersdorf gestellt werden. Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Da sie erheblich unter Alkoholeinwirkung standen, wurden ihnen durch einen Arzt Blutproben entnommen.

Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass das Geschehen von mehreren Personen beobachtet wurde. Sie sollen auf die Hilferufe der Beifahrerin nicht reagiert und sich vor Eintreffen der Polizei entfernt haben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228/150 mit dem Kriminalkommissariat 35 in Verbindung zu setzen.



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