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Nachricht vom 09.01.2019 - 21:48 Uhr    

Eine Schicksalswahl für Europa

Der 26. Mai ist nicht mehr fern. Und nicht nur die Kommunalwahlen, auch die Wahlen des Europaparlaments finden an diesem Tage statt. „Das wird eine Schicksalswahl für die EU“, betonen der Bezirksvorsitzende Torsten Welling und Justus Brühl, JU-Kreisvorsitzender in Altenkirchen. Und unter diesem Leitsatz tagte der Bezirksverband der Jungen Union Koblenz-Montabaur zum traditionellen Dreikönigstreffen vergangenes Wochenende (5. Januar) in Altenkirchen.

V.l.n.r.: Torsten Welling, Ralf Seekatz, Jens Münster, Justus Brühl, Simon Solbach. Foto: privat

Altenkirchen. Etwa 40 junge Christdemokraten aus elf Landkreisen des nördlichen Rheinland-Pfalz erarbeiteten zusammen ein Positionspapier mit ihren Vorstellungen für die Zukunft der Europäischen Union. Als Gastredner referierte Ralf Seekatz aus Westerburg, der als Spitzenkandidat des Bezirks auf der rheinland-pfälzischen CDU-Liste für das Europaparlament kandidiert.

Der Tenor des Papiers zeigt: Die JU-ler geben ein klares Bekenntnis zum Friedensprojekt EU ab. Europa sei eine „einmalige Erfolgsgeschichte“ und stelle bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht das Problem, sondern die Lösung dar.

Trotzdem gebe es an einigen Stellen nachzurüsten. So fordert die JU eine engere internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, eine regelmäßige Überprüfung von Richtlinien und eine stärkere Kooperation bei der Migrationspolitik.

„Wir müssen auch überdenken, für was die EU zuständig ist. Die Menschen wollen von Europa die Lösung von großen Problemen und kein Klein-Klein“, gibt JU-Landesvorsitzender Jens Münster zu denken. Es gebe auch Themen, die auf nationaler Ebene einfacher zu lösen seien. Justus Brühl gab zu bedenken, dass es immer schwieriger werde, den Leuten Europa näher zu bringen. „Und trotzdem überwiegt das Positive. Im Bereich des Friedens, der Wirtschaft und auch der Sicherheit profitieren wir jeden Tag von der EU“, stellte Ralf Seekatz fest. Besonders kritische Situationen wie der Brexit zeigten momentan ganz eindeutig, dass die EU eben doch mehr Vor- als Nachteile habe. „Genau deshalb ist es wichtig, dass wir für Europa einstehen.“ (PM)

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