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Nachricht vom 14.11.2018    

Baumpflanzung aus Liebe zur zweiten Heimat

Zusammen mit Stadtbürgermeister Hans-Georg Faust, Thomas Voß, Geschäftsführer des Heiltherapeutischen Zentrums (HTZ), Landrat Achim Hallerbach, Aycan Tukor-Eul, Leiterin der Kita „Hummelnest" im Linzer Stadtteil Roniger Hof, den Kindern der Kita und den Eltern pflanzten Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde drei Bäume in der Kita. Seitens der Ahmadiyya Gemeinde waren aus Neuwied Alam Sohal, Asif Mumtaz und weitere zehn Mitglieder gekommen, um die Baumspende zu überbringen. Aus der Zentrale in Frankfurt waren Rafique Khawaja, Daud Ahmad und Imam Wajahat Ahmad angereist.

Zusammen mit Stadtbürgermeister Hans-Georg Faust, Thomas Voß, Geschäftsführer des HTZ, Landrat Achim Hallerbach, Aycan Tukor-Eul, Leiterin der Kita „Hummelnest" im Linzer Stadtteil Roniger Hof, den Kindern der Kita und den Eltern pflanzten Vertreter der Ahmadiyya Gemeinde drei Bäume in der Kita. Seitens deren Gemeinde waren Alam Sohal, Asif Mumtaz und weitere zehn Mitglieder gekommen, außerdem Rafique Khawaja, Daud Ahmad und Imam Wajahat Ahmad .Foto: privat

Linz. Seit einigen Jahren veranstaltet Majlis Ansarullah, eine Unterorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Deutschland bundesweit Baumpflanzaktionen. Als ein Zeichen des Friedens und der Freundschaft werden zusammen mit kommunalen Vertretern Bäume gepflanzt. Standort, Baumart und Termin werden vor Ort bestimmt. Die Mitglieder der Majlis Ansarullah bereiten die Veranstaltung vor, zu der auch ein Empfang mit einer Koranrezitation, Vorstellung der AMJ und kulinarische Erfrischungen gehören.

Seit 2012 konnten so über das gesamte Bundesgebiet in über 650 Städten und Gemeinden diese Baumpflanzaktionen durchgeführt werden. Unter dem Motto „Muslime für Frieden, Freundschaft und Loyalität" möchten die Mitglieder der AMJ mit diesem Projekt unter anderem ihre Liebe zum Land, das zu ihrer zweiten Heimat geworden ist, demonstrieren.

Landrat Achim Hallerbach würdigte das Engagement der Gemeinde: "Ich danke der Ahmadiyya-Gemeinde, dass sie sich durch ihre zahlreichen Aktionen in unsere Gesellschaft einbringt. Nur so kann es gelingen, verschiedene Kulturkreise zusammenzubringen, was für ein gemeinsames und friedliches Zusammenleben förderlich ist."

Die AMJ ist die führende islamische Gemeinde, die Gewalt und Zwang in Glaubensdingen kategorisch ausschließt und eine strikte Trennung von Staat und Religion befürwortet. Nach ihr ist ein Muslim zur Loyalität auch gegenüber einer nicht-muslimischen Regierung verpflichtet.

Die AMJ ist zudem im Bereich des gesellschaftlichen Engagements sehr aktiv. Dies geschieht in Deutschland durch Projekte wie beispielsweise dem alljährlichen Neujahrsputz (Beseitigung des Silvestermülls), den Charity Walks (Wohltätigkeitsläufe), den Baumpflanzungen (Pflanzung von Friedensbäumen), Altenheimbesuchen, Blutspendenaktionen, Tag der offenen Tür in den Moscheen, Koran-Ausstellungen, interreligiösen Dialogen, Frage-Antwort Sitzungen und vielen anderen Aktivitäten.

Zur Majlis Ansarullah gehören männliche Mitglieder der AMJ, die das 40. Lebensjahr überschritten haben. Bundesweit stellt die AMJ mit ihren etwa 45.000 Mitgliedern eine der größten Gemeinden unter den organisierten Muslimen dar. Sie ist seit 2013 die erste islamische Körperschaft des öffentlichen Rechts und damit den großen Kirchen rechtlich gleichgestellt. Seit dem gleichen Jahr bietet sie als Partner des Landes Hessen den bekenntnisorientierten Islamunterricht an Grundschulen an.



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