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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 07.11.2018 - 11:46 Uhr    

DIHK-Umfrage: Weiterbildung hoch im Kurs

In den meisten Fällen geht es darum, sich beruflich zu verbessern, wenn man eine Weiterbildung startet. Rund zwei Drittel der Teilnehmer einer bundesweiten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) haben dies bestätigt.

Koblenz/Region. Mehr als 60.000 Frauen und Männer legen in Deutschland jährlich eine Prüfung der Höheren Berufsbildung zum Meister, Fachwirt oder Bilanzbuchhalter ab. Der Wunsch, beruflich weiterzukommen, ist die vorrangige Motivation der Absolventen. Und hierbei bieten die Vorbereitungslehrgänge der Höheren Berufsbildung hervorragende Chancen und berufliche Perspektiven. Dies ist ein zentrales Ergebnis der 9. Weiterbildungserfolgsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), die bundesweit und regional durchgeführt wurde.

Ziel ist beruflicher Erfolg
Bundesweit haben 17.595 Fortbildungsabsolventen an der aktuellen Erfolgsumfrage des DIHK teilgenommen – 297 von ihnen aus der Region der IHK Koblenz. 64 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten sich fortgebildet, um beruflich aufzusteigen und eine bessere Position im Job zu erreichen. Mit Erfolg: 65 Prozent der Absolventen einer Aufstiegsfortbildung konnten sich innerhalb des Unternehmens – also ohne einen Wechsel des Arbeitgebers – beruflich verbessern.

Den Blickwinkel erweitert
„Dieses Ergebnis ist für beide Seiten äußerst positiv“ so Dr. Sabine Dyas, Geschäftsführerin der IHK-Akademie Koblenz, „die Unternehmen gewinnen gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte, mit denen sie sich den wachsenden Anforderungen stellen können. Für die Absolventen ist es vor allem ein persönlicher Gewinn. 87 Prozent der Befragten sagten, dass sich durch die Weiterbildung ihr Blickwinkel erweitert habe, sie Zusammenhänge besser verstehen und nun souveräner auftreten können.“

Der digitalen Arbeitswelt anpassen
Damit die Höhere Berufsbildung stark bleibt, muss sie sich den Anforderungen einer digitalen Arbeitswelt stellen. Daher müssen sich sukzessive alle Abschlüsse an die Herausforderungen einer zunehmenden Digitalisierung der betrieblichen Prozesse sowie der weitergehenden Vernetzung der Produktion und der Wertschöpfung anpassen. Dies ist in der Ausbildung Kaufmann/-frau für E-Commerce bereits gut gelungen. Der geplante Fachwirt für E-Commerce wird dies in der Höheren Berufsbildung fortführen.

► Das Gesamtprogramm der IHK-Akademie gibt es online unter www.ihk-akademie-koblenz.de. (PM)


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