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Nachricht vom 31.10.2018    

Rheinlandligist SV Windhagen startet wieder im Tischtennis-Intercup

Wer dabei war, wird sich sicher noch daran erinnern: Der 4:3 Heimerfolg gegen den österreichischen Zweitligisten TTC Raiffeisen Kuchl, oder aber die „ungleichen“ Duelle gegen die Erstligisten aus der Slowakei (SK Vydrany) oder Österreich (UTTC Oberwart), die teilweise mit in der Weltrangliste gelisteten Spielern antraten. Nach zwei Jahren „internationaler“ Auszeit spielt der SV Windhagen mit seiner 1. Mannschaft wieder im Tischtennis-Intercup, dem Internationalen Wettbewerb für Mannschaften aus Europa.

Doppel v.l. Niclas Ott und Daniel Wichmann (rechts die österreichischen Gegenspieler) Fotos: privat

Altach/Windhagen. In einer Gruppe aus drei Mannschaften kämpft die Mannschaft um den Gruppensieg und damit verbunden um die Qualifikation für die KO-Runde. Im ersten Spiel am vergangenen Samstag hieß der Gegner UTTC Altach. Die Mannschaft aus der Bodensee-Region war für den SV Windhagen nur schwer einzuschätzen, weil die Spielklassen nicht immer eins zu eins zu vergleichen sind. Windhagen ist nach dem Saisonstart in der 1. Rheinlandliga gut vorbereitet und war gespannt auf die Mannschaft aus Österreich.

Im zweiten Gruppenspiel kommt es dann in der heimischen Dreifeldhalle zum Aufeinandertreffen gegen den PPC Jeumont, einem ambitionierten Drittligisten aus Frankreich. Schon vor dem Spiel gegen Altach stand die Windhagener Mannschaft um Kevin Braatz unter Druck, UTTC Altach, der Drittligist und Meister aus Voralberg hat sein erstes Spiel gegen Jeumont klar mit 7:0 verloren. Im Umkehrschluss hieß das für den SVW unbedingt gewinnen, um die Chance auf einen Gruppensieg zu wahren.

Unter sehr guten Bedingungen startete Windhagen alles andere als gut in die Partie. Daniel Wichmann verlor in einem zerfahrenen Match gegen die gegnerische Nummer 1 deutlich mit 3:0. Im zweiten Spiel brauchte Youngster Colin Grave einige Zeit um sich auf die eigene Spielweise des Gegners einzustellen. Spätestens als Colin dann den zweiten Satz mit 16:14 verlor, witterten die Gastgeber ihre Chance. Colin steigerte sich, musste aber am Ende eine 3:1 Niederlage hinnehmen. Im dritten Einzel leitete Niclas Ott dann die Wende ein. Er war seinem Gegner in allen Phasen des Spiels überlegen, sodass es in der Konsequenz ein hochverdientes 3:0 und damit den ersten Punkt für den SV Windhagen gab.

Im anschließenden Doppel knüpften Niclas Ott und Daniel Wichmann wieder an die gute Leistung an und gewannen ungefährdet mit 3:0. Damit stand es in der Partie 2:2. Mit einer tollen Leistung präsentierte sich Colin Grave sich in seinem Einzel gegen die gegnerische Nummer 1. Als Belohnung gewann er den dritten Satz und spielte dabei noch den Ballwechsel des Tages, als er ausgespielt wurde, aber im Ballwechsel die Schlaghand auf die Linke wechselte und diesen Ball danach noch getroffen hatte. Am Ende war der Altacher Spieler aber zu stark und es hieß 2:3 aus Windhagener Sicht.



Damit war klar, dass die beiden letzten Einzel gewonnen werden mussten, um das Entscheidungsspiel gegen den PPU Jeumont zu erzwingen. Daniel Wichmann
startete mit einer 2:0 Satzführung in die Partie und schien schon auf der Siegerstraße zu sein. Aber sein Gegner steigerte sich und wurde deutlich aggressiver, während Daniels Leistung zunehmend schwächer wurde. Damit ging es in den entscheidenden Satz. Am Ende stellte Daniel Wichmann sein eigenes Aufschlagspiel um und gewann mit 3:2 zum 3:3 Zwischenstand.

Bereits nach dem ersten Satz des letzten Spiels war klar: Niclas Ott ist in seiner guten Tagesform von seinem Gegner nicht zu bezwingen. Mit einigen „Show“-Bällen für das Publikum gewann Ott verdient und deutlich überlegen mit 3:0.

Der 4:3 Auswärtserfolg gegen UTTC Altach war nun amtlich! „Der Anfang war mehr als holprig, aber danach haben wir das Spiel angenommen und am Ende auch verdient gewonnen. Im nächsten Spiel muss aber nochmal eine Leistungssteigerung her.“, fasste Mannschaftskapitän Kevin Braatz das Spiel zusammen.

Am 17. November kommt es ab 18.30 Uhr in der heimischen Dreifachhalle Windhagen zum großen Showdown um den Gruppensieg. Dass die ambitionierten Franzosen, die in diesem Jahr aus der dritten in die zweite französische Liga aufsteigen wollen und mit Jean Lauric Nummer 204 der Weltrangliste in ihren Reihen eine große Hürde sein werden, ist den Spielern des SV Windhagen klar. Umso wichtiger wird es sein die heimische Halle mit der Unterstützung der Zuschauer in eine „Festung“ zu verwandeln. Die Mannschaft wird nun die nächsten Wochen nutzen und sich intensiv auf das Saison-Highlight vorbereiten. (PM)


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