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Nachricht vom 28.10.2018    

Tolle Lieder und tolle Stimmung beim Konzert in Oberraden

„Kölsch, Schlager und mehr“ hatte der Männergesangverein „Concordia“ Oberraden versprochen und zu diesem Zweck dem Dorfgemeinschaftshaus ein besonderes Flair mit rot-weißer Dekoration verliehen. Gastchöre aus Oberbieber, Lautzert-Oberdreis und Hammerstein sowie der Frauen-Projektchor Oberraden trugen zum Gelingen des Konzertabends bei.

Der Männerchor eröffnete die Veranstaltung mit "Wenn mir Kölsche singe...". Fotos: Wolfgang Tischler

Oberraden. Der gastgebende Chor brachte direkt Stimmung in den Saal mit „Wenn mir Kölsche singe, simmer janz dobei“ von den Bläck Fööss. Das Publikum klatschte den Refrain mit.
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Der erste Vorsitzende Josef Faßbender begrüßte die Zuhörer „im Gürzenich von Oberraden“ und freute sich besonders, dass der Frauen-Projektchor das Programm mitgestaltete.

Gefühlvoll und mit Solo-Einlage sang der MGV Oberraden „Du bes die Stadt op die mir all he ston“ und „Ich bin ne kölsche bröck“. Heftiger Beifall und Jubel belohnte die Sänger und den Chorleiter Wolfgang Fink am Klavier.

Der Männergesangverein Oberdreis-Lautzert, der den zweiten Block gestaltete, verlegte mit dem Evergreen „La Montanara“ Köln in die italienischen Berge. „Schuld ist immer der Dirigent“ bekannte dieser auf dem Rücken. Er fand eine Parallele zwischen Köln und dem Schlager aus Dresden: Die sieben Brücken, über die man gehen muss, als Chorsatz vorgetragen. Das dritte Lied war neuzeitlich, aber „Weit, weit, weg“ von dem Österreicher Hubert von Goisern.

In Schwarz-Rot stand das Vokalensemble Hammerstein auf der Bühne und brachte schwungvoll Cliff Richards Schlager „Rote Lippen soll man küssen“ zu Gehör, bevor sie ihr „einziges kölsches Lied, das im Original von den King Sisters stammt“, sangen: „Du bes dä neue Daach“. Mit viel Rhythmus und Harmonie kam „Stand By Me“ von Ben E King daher. Die Darbietungen brachten den Hammersteinern Jubelrufe ein.

Von dieser Welle der Begeisterung getragen, erntete auch der Gemischte Chor Oberbieber Jubel und Applaus. Die 35-köpfige Formation mit Frauenüberschuss und einem „Chorbändiger“ verdiente sich die Zuneigung des Auditoriums mit einer handfesten Überraschung: Zu der Arie des Gefangenenchors aus Giuseppe Verdis Nabucco sang sie einen kölschen Text: „Die Karawane zieht weiter…Viva Colonia!“

Nach der Pause traten alle Chöre noch einmal mit jeweils drei Liedern auf. Der Frauen-Projektchor Oberraden, der ebenfalls von Chorleiter Wolfgang Fink geführt wird, brillierte mit der gefühlvollen Ballade „All of Me“ von John Legend, Nenas Lied „Wunder geschehen“ und dem Gospelsong „Heaven is a wonderful place“.

Josef Faßbender bedankte sich bei allen beteiligten Sängern und Sängerinnen für die tollen Beiträge, der Delegation aus Oberhonnefeld für ihr Kommen, den geschickten Händen des Tischedekorierers Tim, dem Burschenverein Oberraden für den Service und besonders Chorleiter Wolfgang Fink mit einem Präsent für seine stets positive Einstellung, seine lustige Art und seine Arrangements.

Die After-Konzert-Party hielt Alleinunterhalter Werner Eul am Keyboard mit Tanzmusik in Schwung, die Burschen hatten dazu noch einen großen Kölsch-Vorrat zur Verfügung. htv


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