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Nachricht vom 18.10.2018    

„Crowdfunding“ - eine Erfolgsgeschichte schreibt sich fort

Die VR-Bank Neuwied-Linz eG hatte in der Zentrale in Neuwied zu einem Pressetermin geladen, um nochmals für die laufende Spendenaktion „Crowdfunding“ zu werben und zu informieren. Andreas Harner, der Sprecher des Vorstands der Bank begrüßte die erschienen Gäste. Unter ihnen Landrat Achim Hallerbach und Vertreter von fünf Vereinen, die sich an dem Projekt beteiligt hatten.

Fotos: wear

Neuwied. „Tue Gutes und rede drüber“, das waren die einleitenden Worte von Andreas Harner. Das Leitmotiv von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, ein Sohn der Stadt Neuwied fand auch Eingang in der kurzen Begrüßung: „Was einer nicht alleine schafft, schaffen viele gemeinsam.“ Damit war der Bogen zum Crowdfunding gespannt, denn die VR-Bank wolle nicht nur Geld verdienen, sie will auch sinnvoll in der Region Geld für soziale und karitative Projekte verteilen. Zudem erwähnte Andreas Harner, um das soziale Engagement der Bank zu unterstreichen, dass sich im Bereich der VR-Bank bereits drei Schülergenossenschaften gegründet hätten, dies sei einmalig in der Bundesrepublik. Des Weiteren würden drei Seniorenbusse ältere Menschen zu verschiedenen Zielorten befördern.

Marc Lengwenus, der Leiter des Projekts „Crowdfunding“, erläuterte nochmals anschaulich den Begriff des „Crowdfundings“. Zusammengefasst bedeutet dieses Wort, dass viele Menschen eine kleine Summe spenden, um gemeinnützige Projekte zu verwirklichen. Jeder gemeinnützige Verein kann auf der Crowdfunding-Plattform eine aussagekräftige Projektbeschreibung verfassen. Dabei soll die Summe, die zur Verwirklichung des Projektes erforderlich ist, genannt werden. Es folgt eine zweiwöchige Startphase, in der Fans (Unter-stützer) gewonnen werden. In sozialen Netzwerken, bei Freunden und Verwandten kann Werbung für das Projekt gemacht werden. Je höher das Finanzierungsziel ist, umso mehr Fans werden benötigt.

Für eine Projektsumme von 500 bis 1.000 Euro werden mindestens 20 Fans benötigt, das steigert sich bei einer Summe von 7.501 Euro bis 10.000 Euro auf mindestens 100 Fans. Wenn das Projekt genügend Fans gewonnen hat, wird die Finanzierungsphase freigeschaltet. Abn dann sind drei Monate Zeit, um Menschen zu gewinnen, die einen finanziellen Teil beitragen. Wird das Finanzierungsziel innerhalb der drei Monate nicht erreicht, erhalten alle Spender ihr Geld zurück.

Ist das Projekt in der vorgegebenen Zeit komplett finanziert, erhält der Verein die Projektsumme ausgezahlt. Die VR-Bank verdoppelt 2018 jede Unterstützung bis zu einem Betrag von maximal 50 Euro und das solange, bis die Projektsumme erreicht ist. Die Spendensumme der VR-Bank ist 2018 von 25.000 Euro auf 35.000 Euro erhöht worden. Insgesamt wurden dieses Jahr 40.048 Euro für 13 Projekte gesammelt, davon waren 24.833 Euro von Privat gespendet, 15.215 Euro kamen aus dem Spendentopf der VR-Bank hinzu. Ganz wichtig war der Hinweis von Marc Lengwenus, dass das gesamte Crowdfunding absolut kostenfrei ist und für die Vereine keinerlei Kosten oder Gebühren entstehen.

Nutznießer waren unter anderem der SV Niederwerth, das Projekt ION der katholischen Kirchengemeinde St. Matthias, die Tage der Klavierinspiration der Landesakademie Rheinland-Pfalz, die Projektwoche Zirkus der Maximilian-Kolbe-Schule Rheinbrohl und der Heimat6sportverein (HSV) Neuwied. Die genannten Vereine hatten Vertreter nach Neuwied entsandt, die sich, ohne Wenn und Aber, äußerst zufrieden und glücklich mit der Aktion der VR-Bank zeigten. So konnte der HSV mit der angepeilten Finanzierungssumme von 900 Euro für die Jugendmannschaften transportable Mini-Fußballtore anschaffen. Dem SV 1939 ist es gelungen, mit der Finanzierungssumme von 7.500 Euro für alle Jugend- und Senioren -mannschaften mit einheitlichen Trainingsanzügen auszustatten.

Zum Ende der Pressekonferenz ergriff Landrat Achim Hallerbach das Wort. Er betonte, dass sich die Menschen durch die Aktion Crowdfunding sehr mit der heimischen Region identifizieren könnten, da das Geld in der Region bleibt. Frühere hatte man gesagt: „Aus dem Dorf, für’s Dorf“. Er lobte auch das soziale Engagement der VR-Bank, die Verantwortung für die Kunden und die Region übernehmen würde. Besonders erfreut zeigte sich der Landrat, dass der Erlös der Aktion der Jugend und der Kultur in der Region zu Gute kommen.

Also Vereine, habt ihr Wünsche und Vorstellungen, um ein sinnvolles Projekt zu verwirklichen, meldet Euch auf der Internetseite der VR-Bank an. (wear)




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