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Nachricht vom 01.09.2018    

„Mr. MinsKi“ nach 55 Jahren verabschiedet

Auch der längste Film hat eine begrenzte Laufzeit: Eberhard Malzi, den Neuwieder Kinofreunden als „Mr. MinsKi“ bekannt, hat nach 55 Jahren als Programmkino-Macher die Verantwortung in jüngere Hände gelegt. Sein Nachfolger ist Michael Mertes, der Malzi allerdings auch schon seit rund 30 Jahren unterstützt – und wie einst Malzi beim Amt für Jugend und Soziales beschäftigt ist. Ein fließender Übergang ist also garantiert.

Von links: Eberhard Malzi, Jutta Günther, Verwaltungsleiterin des Minski-Kooperationspartners VHS, Sabine Weiler, Michael Mertes, Wolfgang Hartmann, Leiter des Jugend- und Sozialamts, und Bürgermeister Michael Mang. Foto: privat

Neuwied. Bürgermeister Michael Mang verabschiedete Eberhard Malzi nun offiziell – natürlich in Neuwieds feinstem Kino, der Schauburg. Er lobte das große Engagement des ehemaligen Jugendamtsleiters, der schon in den 1960er-Jahren verantwortlich für das damalige „Jugendkino“ zeichnete. Aus dieser Reihe erwuchs zunächst das Donnerstags-Kino („DoKi“), später hieß es dann „Mittwochs ins Kino“ („MinsKi“).

Wenn auch die Namen wechselten, eines blieb (und wird bleiben): die hohe Qualität der gezeigten Filme. Das bleibt dem Land nicht verborgen. Rheinland-Pfalz erkennt die Leistungen des Neuwieder Cineasten-Duos, das mit den Filmbetrieben Weiler kooperiert, an: Seit 2004 wird das „Minski“ regelmäßig für seine gehaltvolle Auswahl ausgezeichnet. Und die Stadt Neuwied? Die hat dem Liebhaber des französischen Films 2016 den Ehrenteller der Stadt verliehen, zudem durfte sich Malzi ins Goldene Buch eintragen.



Zur letzten von Malzi mitorganisierten Vorstellung – er hatte die Komödie „Das Leben ist ein Fest“ ausgesucht – fanden sich viele „MinsKi“-Stammkunden ein, auf die ein Sektempfang wartete. Zu den weiteren Überraschungen zählte eine kleine Diashow, die vor der Filmvorführung auf lockere Weise, Stationen aus Malzis Leben beleuchtete. (PM)


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