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Nachricht vom 01.09.2018    

Große und kleine Nager aus Südamerika im Zoo Neuwied

Sumpfmeerschweinchen, Tiefland-Paka und Hutiaconga – all diese Tiere sind Nagetiere aus Südamerika und nun in der Prinz Maximilian zu Wied Halle im Zoo Neuwied zu sehen.

Sumpfmeerschweinchen. Fotos: Zoo Neuwied

Neuwied. Sumpfmeerschweinchen leben in oft saisonal überschwemmten Feuchtgebieten im östlichen Südamerika. Als Anpassung an diesen Lebensraum haben sie längere und breitere Füße als Wildmeerschweinchen. Durch ihre erweiterte Oberfläche geben die Füße auf dem nachgiebigen Bodengrund einen verbesserten Halt. Zusätzlich besitzen die Sumpfmeerschweinchen Schwimmhäute zwischen den Zehen. Daher sind sie gute Schimmer, bereits im Alter von wenigen Tagen. Diese Meerschweinchen werden etwas größer als Wildmeerscheinchen und besitzen einen dunklen, langhaarigen Rücken.

Hutiacongas, auch Kuba-Baumratten genannt, leben dagegen im Wald und in felsigen Gebieten. Sie sind gute Kletterer und oft im Geäst zu finden. Auch am Boden sind sie trotz ihres wackeligen Gangs zügig unterwegs. Diese Nagetiere sind sehr soziale Tiere und leben paarweise oder in kleinen Gruppen zusammen. Untereinander verständigen sie sich durch eine Vielzahl von Fiep- und Zirplauten. Im größten Zoo von Rheinland-Pfalz teilen sich drei männliche Hutiacongas aus dem Naturzoo Rheine ihr Gehege mit einem Pärchen Tiefland-Pakas.




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Diese gehören zu den größten Nagetieren. Sie werden bis zu 50 Zentimeter groß und 12 Kilogramm schwer. Tagsüber schlafen die Pakas oft in Erdhöhlen und gehen in der Dämmerung auf Nahrungssuche. Dabei nutzen sie in ihrem Revier angestammte Wege, ähnlich wie Trampelpfade. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Früchten, Samen und Blättern. Das Pärchen im Zoo Neuwied lebt erst seit kurzem zusammen. Das Männchen stammt aus dem Zoo Montpellier (Frankreich) und das Weibchen kommt aus dem Tierpark Schönebeck. Ob die beiden auch für Nachwuchs sorgen, bleibt nun abzuwarten. Die Tragzeit beträgt etwa drei Monate und in der Regel bringt das Weibchen ein bis zwei Jungtiere zur Welt.


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