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Nachricht vom 19.08.2018    

Feuerwehr Neustadt hat zwei neue Fahrzeuge

Die Verbandsgemeinde Asbach hat gemeinsam mit dem Landkreis Neuwied ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 4000 beschafft und am Freitag offiziell in Dienst gestellt. Durch Landrat Achim Hallerbach und Bürgermeister Michael Christ erfolgte die Übergabe des Fahrzeuges an die Feuerwehr Neustadt. Das Fahrzeug ersetzt dort den 24 Jahre alten Vorgänger, ein TLF 24/50. Gleichzeitig konnte Michael Christ auch das neue Mehrzweckfahrzeug MZF 1 an die Einheit Neustadt übergeben.

Schlüsselübergabe an die Feuerwehr Neustadt. Foto: Feuerwehr Asbach

Neustadt/Wied. Durch die Pfarrer Peter Strauch und Bernd Peters wurden beide Fahrzeuge eingesegnet. Das TLF 4000 ist ein Norm-Fahrzeug und dient in erster Linie zur Bereitstellung von größeren Wasser- und Schaummittelmengen. Das Fahrzeug hat einen 4.000 Liter Wasser- sowie einen 500 Liter Schaumtank an Bord. Es hat eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe. Die eingebaute Pumpe FPN 10-2000 hat eine Leistung von 2.000 l/min bei 10 bar und verfügt über eine Druckzumischanlage Foam System 96 mit Fremdsaugeinrichtung. Auf dem Fahrzeugdach ist ein fest montierter Schaum-Wasserwerfer verbaut.

Durch die umfangreiche Beladung kann das neue TLF nicht nur zur Brandbekämpfung und Löschwasserversorgung eingesetzt werden, sondern auch als eigenständige Einheit kleinere Hilfeleistungs- oder Unwettereinsätze abarbeiten. Zur Ausstattung zählt auch eine Zusatzbeladung für Waldbrände. Hierzu gehört separate Schutzkleidung, Verteiler, Schläuche und Holstrahlrohre der Größe D sowie Löschrucksäcke. Mit diesen speziellen Rucksäcken sind die Brandbekämpfung und Nachlöscharbeiten auch in unwegsamen Gelände möglich, ohne lange Schlauchleitungen legen zu müssen. Zum Schutz des Fahrzeuges sind an den Hinterreifen sowie vor dem Fahrzeug Selbstschutzdüsen angebracht.

Während der Fahrt kann hierüber ein feiner Wassernebel versprüht werden und schützt das Fahrzeug zum Beispiel bei der Fahrt über Felder bei Flächenbränden. Um bei der Anfahrt, insbesondere bei Einsätzen auf der Autobahn, deutlicher wahrgenommen zu werden, ist neben dem Martinhorn auch ein sogenanntes Bullhorn verbaut. Dieses ist nochmals lauter und die Einsatzkräfte können bei der Alarmfahrt besser auf sich aufmerksam machen. Um höchste Sicherheit für die Einsatzkräfte zu bieten, ist das Fahrzeug in tagesleuchtrot lackiert, hat eine hochreflektierende Beklebung sowie einen LED-Lichtmast und Umfeldbeleuchtung. Da das Fahrzeug auch überörtlich zum Einsatz kommen kann, ist es mit einem Navigationssystem ausgestattet.



Das bereits im vergangenen Jahr abgeholte Mehrzweckfahrzeug MZF 1 dient vorrangig zum Transport von verschmutzten und kontaminierten Materialien von der Einsatzstelle sowie zur Absicherung bei Einsätzen auf der Autobahn. Durch die Wendigkeit und den Allradantrieb ist es auch in unwegsamen Gelände gut einsetzbar. Unter andrem kam es in diesem Sommer bei gemeldeten Waldbränden zur schnellen Erkundung zum Einsatz.

Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Christ erklärte bei der Schlüsselübergabe: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die Feuerwehren mit modernster Technik ausgestattet werden und weiterhin hochprofessionell ihren Dienst tun können.“ Landrat Achim Hallerbach betonte das gute Zusammenwirken zwischen Verbandsgemeinde und Landkreis und freute sich, dass die Anschaffung des Tanklöschfahrzeuges in kommunaler Zusammenarbeit erfolgte. Ortsbürgermeisterin Jutta Wertenbruch dankte in ihren Grußworten den Feuerwehrfrauen und -männern die auch bei wachsenden Anforderungen stets ihren Dienst tun.


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