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Nachricht vom 02.08.2018    

Helmut Gelhardt ist 50 Jahre im Dienst der Stadt Bendorf

In Zeiten von regem Personalwechsel und Neubesetzungen bildet er eine große Ausnahme: Helmut Gelhardt feierte am 1. August sein 50-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung Bendorf. In einer kleinen Feierstunde gratulierte Bürgermeister Kessler dem „Unikat“ und sprach ihm seine Anerkennung für die geleisteten Dienste aus.

v.l.n.r: Uli Kalb (stellvertretender Büroleiter), Thomas Gutfrucht (Büroleiter), Ines Lindemann-Günther (Personalrat), Helmut Gelhardt, Gabriele Zils (Beigeordnete), Karl-Rudolf Goergen (Fachbereichsleiter) und Bürgermeister Michael Kessler. Foto: Stadt Bendorf

Bendorf. Neben der Urkunde der Ministerpräsidentin gab es auch ein Schreiben und den gusseisernen Ehrenteller der Stadt Bendorf. „Sie sind dafür ein würdiger Empfänger“, betonte der Rathauschef. Helmut Gelhardt habe sich seit dem Beginn seiner Lehre immer weiterqualifiziert und in neue Bereiche eingearbeitet. In seinem Fachgebiet Umwelt sei er dank seiner Kompetenz ein über die Stadtgrenzen hinaus geschätzter Ansprechpartner.

Nach acht Jahren auf der Volksschule begann Gelhardt im Alter von 14 seine Angestelltenlehre im Bendorfer Rathaus. Nach über 35 Jahren bei der Stadtkasse wechselte er 2006 ins Bauamt, wo er einen Arbeitsbereich zugewiesen bekam, der seiner Art zu arbeiten sehr entgegenkam.

„Ich mag es, Dinge von Grund auf selbst zu entwickeln. Wenn mich etwas interessiert, fällt mir die Arbeit leicht“, erklärte Gelhardt. Das weiß auch Bauamtsleiter Karl-Rudolf Goergen, der seinem langjährigen Kollegen viele Freiheiten lässt und seine Kompetenz bei den Themen Umweltschutz, Landespflege oder Windkraft schätzt.




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Obwohl er sich bislang nicht lange mit der Zahl 50 und ihrer Tragweite befasst hat, kamen Helmut Gelhardt am Tag des Jubiläums doch viele alte Erinnerungen in den Sinn. Als sei es gestern gewesen, hat er noch an seine ersten Arbeitstage vor Augen und auch aus der Ausbildungszeit hatte er für die Anwesenden noch die ein oder andere amüsante Anekdote auf Lager.

Bis Dezember ist der 64-Jährige, der sich auch privat stark für den Umweltschutz engagiert, noch Mitarbeiter der Stadt Bendorf, dann beginnt für ihn nach einem halben Jahrhundert bei der Verwaltung ein neuer spannender Lebensabschnitt.



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