Werbung

Nachricht vom 20.07.2018    

Ich kann nicht mehr - Wie geht es weiter?

Das Thema geht alle an. Ein Unfall im Job, in der Freizeit, im Haushalt, beim Sport oder eine psychische Erkrankung können dazu führen, dass man - auch vorübergehend - nicht mehr ansprechbar oder orientiert ist. Aber wer entscheidet dann in Fragen der weiteren medizinischen Behandlung? Wer öffnet Post, überweist Rechnungen und stellt die notwendigen Anträge? Sofern die betroffene Person keinen Angehörigen mit der Erledigung dieser Aufgaben im Vorfeld bevollmächtigt hat (Vorsorgevollmacht), wird die Bestellung eines rechtlichen Betreuers durch das Amtsgericht unausweichlich.

Michael Mahlert (rechts) dankte den Organisatoren und Referenten für den gelungenen Verlauf der Fortbildungsveranstaltung. Foto: Kreisverwaltung

Neuwied. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, dass ein naher Angehöriger zum rechtlichen Betreuer bestellt werden kann. Damit der oftmals unverhofft und unvorbereitet in diese Situation gelangte Betreuer oder Bevollmächtigte in der Lage ist, die anstehenden Aufgaben ordnungsgemäß zu erledigen, führt das Betreuungsnetzwerk im Landkreis Neuwied, bestehend aus dem Betreuungsverein Linz, den Betreuungsvereinen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer (SKFM) sowie der Kreisverwaltung Neuwied als örtlichen Betreuungsbehörde, jährlich eine Fortbildungsveranstaltung durch. Diese Veranstaltungen sind für die Teilnehmer kostenlos und freiwillig.

Der 1. Kreisbeigeordnete des Landkreises Neuwied und gleichzeitig zuständige Sozialdezernent Michael Mahlert bedankte sich im Rahmen einer Zusammenkunft bei allen für ihre ehrenamtliche Arbeit, die von hoher und zentraler Bedeutung für die Gesellschaft sei. Auch den Organisatoren zollte er Dank und Anerkennung für die Planung und Vorbereitung.

Dieses Jahr hatte das Betreuungsnetzwerk gleich drei fachkundige Referenten in die Kath. Familienbildungsstätte/ Mehrgenerationenhaus in Neuwied eingeladen. Eva Neef von der Demenzberatungsstelle Koblenz informierte darüber, wie man mit an Demenz erkrankten Personen umgeht. So berichtete sie unter anderem über die drei Stadien, in die diese Erkrankung unterteilt wird, wie man ihren Verlauf verzögern und somit eine weitest gehende Selbständigkeit der betroffenen Personen möglichst lange erhalten kann.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Gruppenleitung Vollzeit Werkstatt (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Küchenhilfe (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Examinierte Pflegefachkräfte für Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Martin Schmitz vom St. Josefshaus der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen berichtete über die wichtigsten Änderungen und deren praktische Auswirkungen des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG), dessen zweite Reformstufe zum Jahresbeginn in Kraft getreten ist.

Der Rechtsanwalt Gerhard Heilmann gab den anwesenden Betreuerinnen und Betreuern wichtige Informationen an die Hand, welche Rechte und Pflichten ein Betreuer oder Bevollmächtigter hat, wenn die von ihm betreute Person erbt.

Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmer darüber einig, dass die neu gewonnenen Erkenntnisse und Informationen ihnen helfen, ihre Arbeit als Betreuer oder Bevollmächtigter als auch den Umgang mit den betreuten Personen zu erleichtern und gleichzeitig zu verbessern.




Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Koblenzer Ehepaar rettet historische Bibel vor dem Verfall

Eine wertvolle Bibel aus dem 16. Jahrhundert konnte dank der Unterstützung von Buchpaten restauriert ...

Frühlingserwachen in Hachenburg: Ein Wochenende voller Genuss und verkaufsoffener Sonntag

Frühlingssonne und angenehme Temperaturen lockten die Besucher am Samstag, dem 21. März, zum "Früh im ...

"Montabaur blüht auf 2026" lockte wieder viele Menschen in die Kreisstadt

Es ist schon zur Gewohnheit geworden, von den Wetterverhältnissen in Montabaur eingangs zu berichten, ...

Rheinland-Pfalz-Ausstellung: Expertentipps der Verbraucherzentrale für Besucher

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz präsentiert sich auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung mit einem ...

Historische Einblicke: Ministerratsprotokolle Rheinland-Pfalz online entdecken

Am Mittwoch, 25. März, wird im Landeshauptarchiv Koblenz ein bedeutender Schritt in der Digitalisierung ...

Blick nach vorn: Warum die treue Bella ihr Herz noch einmal verschenken will

Das Rascheln im Unterholz lässt Bella für einen Moment innehalten. Die Ohren sind gespitzt, die Nase ...

Weitere Artikel


Landwirtschaft: Ausnahmegenehmigung zur Futternutzung

Landwirtschaftsminister Volker Wissing hat Landwirten in weiteren Regionen genehmigt, brachliegende Ackerflächen ...

Mit Planwagenfahrt Raiffeisens Umzug nachstellen

Am 24. August 1852 wurde Raiffeisen zum Bürgermeister von Heddesdorf ernannt. In den folgenden Wochen ...

Im Halteverbot geparkt - Anwohner setzt sich auf Motorhaube

Am Samstag, den 21. Juli um die Mittagszeit, wurde die Polizei zu einer Streitigkeit auf der Hauptstraße ...

Das Motto zum Sommerfest Kinderkrebshilfe: Einmal um die Welt

Traditionell laden die „Freunde der Kinderkrebshilfe Gieleroth“ zu ihrem jährlichen Sommerfest ein. Das ...

Lebensmittelfachschule verabschiedet Absolventen

Im Rahmen des traditionellen Sommertreffs der Neuwieder Bundesfachschule des Lebensmittelhandels wurden ...

GSG Mieter empfangen wieder den Offenen Kanal Neuwied

GSG Mieter der Stadt und des Kreises Neuwied haben ab sofort auch wieder die Möglichkeit, das Programm ...

Werbung