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Nachricht vom 16.07.2018    

Klopf, klopf, ritsch, ratsch - Bauspielplatz

„Wir bauen ein Dorf!“ unter diesem Motto lud die OJA-Jugendpflege in der Verbandsgemeinde Asbach, in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, zur diesjährigen Ortsranderholung ein. Kinder zwischen sieben und 14 Jahren erlebten in zwei Sommerferienwochen etwas ganz Besonderes: Ein Bauspielplatz bot ihnen die Möglichkeit sich handwerklich zu betätigen.

Fotos: pr

Kölsch-Büllesbach/Asbach. Mit Holzbrettern, Nägeln, Hammer und Säge ließen rund 80 Kinder gemeinsam mit den Jugendpflegern Daniel Friehe und Tanja Mentzer sowie 13 ehrenamtlichen Betreuer/innen in den ersten beiden Juli-Wochen ein kleines Dorf entstehen.

„Ein Bauspielplatz bietet viel Spielraum eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erproben und zugleich kreativ ans Werk zu gehen. Eine tolle Aktion der OJA-Jugendpflege“, freute sich Michael Christ, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach. Auch die Buchholzer Ortsbürgermeisterin Margret Wallau strahlte: „Es ist so schön zu sehen mit wie viel Begeisterung alle ans Werk gingen. Die selbstgebauten Hütten sehen klasse aus und ich freue mich das Projekt unterstützen zu können.“ Auch Michael Peuling, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Asbach, war begeistert: „Interessant was Kinder mit einem Dorf verbinden. Es ist alles da, was man zum täglichen Leben braucht.“ Zur Überraschung aller gab Wallau spontan eine Runde Eis aus, Christ und Peuling hatten zwei Kisten verschiedenste Gummibärchen dabei.

Gefördert wurde der Bauspielplatz von „Aktion Mensch“, aber auch die Verbandsgemeinde Asbach und die Ortsgemeinde Buchholz unterstützten das Projekt. So übernahm die Verbandsgemeinde bei Bedarf den Fahrdienst für Kinder aus den umliegenden Ortsgemeinden sowie die Holzentsorgung. Die Ortsgemeinde Buchholz stellte die Wiese zur Verfügung, ermöglichte die Nutzung des Bürgerhauses und lagerte überschüssiges Holz für kommende Projekte.

Darüber hinaus engagierten sich Mitarbeitende des Unternehmens Johnson Controls freiwillig und bauten einen Bauzaun und Baucontainer auf und wieder ab. Und auch die hauseigene Feuerwehr schaute vorbei, um den Kindern alles rund um Brandschutz zu erklären. So bauten die fleißigen Handwerker/innen dann auch symbolisch Rauchmelder in ihre selbstgemachten Hütten ein. Nicht zuletzt spendete Schünke Bauzentrum Baumaschinen hochwertiges Werkzeug.

„Das Besondere an unserem Bauspielplatz ist: die Kinder liefern die Ideen und wir unterstützen sie dabei“, erklärte Jugendpfleger Daniel Friehe das Prinzip. „Es geht darum gemeinsam im Team etwas auf die Beine zu stellen, zu entwickeln, ohne Vorgaben, und gemeinsam Probleme zu lösen“, ergänzte Jugendpflegerin Tanja Mentzer.

Neben dem Hüttenbauen blieb auch Raum und Zeit zum gemeinsamen Toben, Fußballspielen, für ein Quiz und Geschicklichkeitsspiele, sowie bei heißen Temperaturen auch für die eine oder andere Wasserschlacht. Das Betreuerteam war bunt gemischt, darunter auch Dominik Donner, Erzieher im Anerkennungsjahr und Abiturientin Julia Müller, die sich gerne beim Bauspielplatz ehrenamtlich engagierten. „Es macht einfach Spaß und es ist toll zu sehen wie eifrig die Kinder bei der Sache sind“, waren sich beide einig.

„Wir danken der Verbandsgemeinde Asbach und Ortsgemeinde Buchholz, der Aktion Mensch und allen Sponsoren für ihre Unterstützung, denn ohne sie wäre solch ein Projekt nicht umsetzbar“, unterstrich Gerhard Lenzen, Bereichsleiter Soziale Arbeit im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz.

Unterdessen waren sich alle Teilnehmenden einig: Auch nächstes Jahr soll es einen Bauspielplatz geben. Unter welchem Motto? Das stand noch nicht fest. Vorschläge gab es aber eine Menge. Sie reichten vom Freizeitpark über Wilder Westen bis zum Zoo.


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Kommentare zu: Klopf, klopf, ritsch, ratsch - Bauspielplatz

1 Kommentar

Ich finde dass sich die Mühe von alle Beteiligten Personen gelohnt hat. Insbesondere die Kinder haben viel dazu gelernt. Ich als Erzieher im Anerkennungsjahr finde solche Projekte die sehr risikoreich sind einfach Klasse, da es nicht immer einfach ist alles so perfekt zu organisieren. Ein riesen Lob für das Organisationsteam und natürlich auch an die Helfer die dort ehrenamtlich tätig waren. Natürlich auch ein Lob für alle Spender, die das alles ermöglichen konnten.
Durch einen festen Zusammenhalt und ordentlichen Kooperationen wird die Welt jedes mal ein Stück besser.
Andrei Serban
#1 von Andrei Serban, am 26.07.2018 um 06:41 Uhr

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