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Nachricht vom 11.07.2018 - 19:33 Uhr    

AWO 4.0: Ortsvereine machen sich fit für die Zukunft

Internet, Facebook, Datenschutz und ein immer enger werdendes Netz an gesetzlichen Bestimmungen - Vereinsarbeit heutzutage ist ein anstrengendes Geschäft. Die Vorstände und die Mitglieder müssen vielen Anforderungen gerecht werden. Zu ihrer dritten "Zukunftswerkstatt" zur Weiterentwicklung der Vereinsarbeit trafen sich jetzt Aktive aus den 15 Ortsvereinen des AWO-Kreisverbands Neuwied im Tagungshaus Weißer Berg.

In Kleingruppen erarbeiteten die Vertreter der AWO-Ortsvereine im Kreisverband Neuwied Lösungen für die kleinen und großen Fragestellungen im Vereinsleben des 21. Jahrhunderts. Foto: AWO

Neuwied. Vereinsarbeit im 21. Jahrhundert erfordert aufgrund veränderter Rahmenbedingungen zunehmend ein gewisses Maß an Professionalität. Zwei Tage hatten sich die Delegierten der AWO-Ortsvereine zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden des AWO-Kreisverbands Neuwied, Rainer Litz, und dem renommierten Unternehmensberater Hans-Josef Schmidt Zeit genommen, um an Strukturen und Perspektiven der Mitgliederorganisation zu arbeiten. Dabei standen erfolgreiche Ideen und Projekte aus dem einen oder anderen Verein und der Umgang mit Hemmnissen und Konflikten im Vordergrund der Seminararbeit.

Themen waren unter anderem: Wie erhalten die Ortsvereine zusätzliche, über die Angebote der Dachorganisation hinausgehende Unterstützung für ihre Arbeit? Wie offen sind die Ortsvereine für die in der Zukunft zu erwartenden Veränderungen? Was sind und was werden die Schwerpunkte der gemeinnützigen Aktivitäten der AWO? Wohin wollen sich die Ortsvereine entwickeln, wohin entwickelt sich die Organisation insgesamt? Wie können die bereits vorhandenen Erfolge forciert werden?

Das Treffen führte zu einem guten Erfahrungs- und Ideenaustausch und motivierenden Gesprächen der Ortsvereinsrepräsentanten untereinander. Übereinstimmend waren die Teilnehmer der Meinung, dass in Zukunft eine noch engere Vernetzung und Kooperation der Ortsvereine untereinander möglich ist. Der gegenseitige Austausch von Informationen und Ideen soll zu einem festen Bestandteil der Ortsvereinsarbeit werden. Ermuntert wurden die Teilnehmer der Tagung dazu, noch offensiver als bisher die gute Arbeit der AWO-Ortsvereine in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Als konkrete Ergebnisse wurden die Planung eines AWO-Stammtischs im Kreisverband Neuwied beschlossen sowie die Organisation des bevorstehenden AWO-Jubiläums besprochen.


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