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Nachricht vom 09.05.2018    

THW Neuwied montiert Pumpen an Spundwände

Deichvorgelände: Die Vorarbeiten für Bau der sind Freitreppe beendet. Die im Rhein verankerten Spundwände auf Höhe der Neuwieder Deichkrone fallen schon seit Längerem ins Blickfeld. Doch nun haben sie „Zuwachs“ in Form von sechs Pumpen bekommen. Und die sind von großer Bedeutung, sorgt ihr Einsatz doch letztlich dafür, dass die Arbeiten an der dort geplanten Freitreppe, die zum Strom hinab führen soll, fortgesetzt werden können.

Fotos: Stadt Neuwied

Neuwied. Warum das? Die vorspringenden Teile der bisherigen Kaimauer müssen zunächst abgetragen werden, bevor Arbeiter diese dann um acht Meter verlängern. Erst durch diese Mauerverlängerung können die sogenannten Zahnbalken angebracht werden, die wiederum die Stufenelemente der Freitreppe tragen. Diese Arbeiten lassen sich jedoch nur ausführen, wenn der momentane Wasserpegel des Rheins abgesenkt wird - und eben das gewähren die innerhalb des Spundwandareals eingesetzten Pumpen.

Was wiederum das Verdienst des Technischen Hilfswerks Neuwied und dessen Leiter, dem Ortsbeauftragten Björn Harrenberger, ist. An zwei Tagen - bei Eintritt der Dunkelheit sogar unter Flutlicht - waren auf Bitten der Stadt einmal 13, einmal fünf Ehrenamtliche des THW jeweils mehrere Stunden damit beschäftigt, die sechs Pumpen zu montieren. Mitglieder der Neuwieder Feuerwehr unterstützten das THW beim dafür erforderlichen Sandsackverbau.

Zurück zu den Pumpen: Sie besitzen insgesamt eine Leistung von zwölf Kubikmeter pro Minute. Heißt: Sind alle Pumpen im Einsatz, lässt sich das maximal zulässige Absenken des Rheins im Spundwandbereich von 50 Zentimeter innerhalb von nur 30 Minuten erreichen. Die Pumpen bleiben mehrere Wochen am Ort, damit die bauausführende Firma sie je nach Stärke des Wassereintritts einsetzen kann.


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