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Nachricht vom 24.04.2018    

Schulungsreihe „Demenz“ stärkt Angehörige für die Pflege

An fünf Terminen informierten die Pflegeberater der beiden Pflegestützpunkte Neuwied mit ihren Kooperationspartnern über neue Erkenntnisse zum Thema Demenz sowie Handlungsstrategien und Unterstützungsmöglichkeiten bei an Demenz erkrankten Menschen. Ziel war es, dass die Angehörigen die Herausforderungen bei der Pflege und Betreuung gut meistern können. Sowohl die Teilnehmer als auch die Pflegeberater zogen eine positive Bilanz, weshalb eine weitere Schulungsreihe geplant ist.

Die Teilnehmer der Schulungsreihe. Foto: Pflegestützpunkt II Neuwied

Neuwied. Eine Demenzerkrankung ändert das Leben. Im Verlauf der Erkrankung sind Betroffene zunehmend auf Hilfe angewiesen, sei es im Alltag oder bei der Pflege. Häufig übernehmen Angehörige diese Aufgaben und stehen dabei vor großen Herausforderungen. Pflege, Berufstätigkeit und das eigene Familienleben müssen aufeinander abgestimmt werden. Zusätzlich können sich die mit der Demenzerkrankung verbundenen Veränderungen der Persönlichkeit und des Verhaltens auf Beziehungen und das Zusammenleben auswirken. Um Anforderungen und Schwierigkeiten gut zu bewältigen, ist es wichtig, die Krankheit Demenz zu kennen und zu verstehen, Handlungsstrategien zu entwickeln sowie Entlastungsangebote zu nutzen.

In Pflegestützpunkten erhalten Betroffene und Angehörige vielfältige Informationen und Anregungen für die Bewältigung ihres Alltags. Erfahrungsgemäß bestehen aber trotz der individuellen Beratung weitere Fragen und vor allem der Wunsch, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Deshalb haben die Pflegeberater der beiden Pflegestützpunkte Neuwied in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Gesellschaft Rheinland-Pfalz die fünftägige Schulungsreihe „Demenz ändert das Leben“ durchgeführt.

An jedem Termin wurde ein bestimmtes Thema vorgestellt und besprochen. So erfuhren die Teilnehmer alles Wichtige über das Krankheitsbild Demenz, über die Beschäftigung von Demenzkranken und über den wertschätzenden Umgang mit ihnen. Des Weiteren erhielten sie Informationen über die Bedeutung einer Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und gesetzlichen Betreuung sowie über die Leistungen der Pflegeversicherung. Während der gesamten Schulungsreihe standen immer wieder die Möglichkeiten zur Entlastung sowie die Vorstellung entsprechender Angebote in Neuwied im Mittelpunkt.

Kooperationspartner der Schulungsreihe waren die Psychiatriekoordination des Landkreises Neuwied, der Betreuungsverein SKFM Neuwied e. V., das Josef-Ecker-Stift in Neuwied sowie das Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach.

Informationen rund um das Thema Pflege gibt es beim Pflegestützpunkt II Neuwied, Telefon 02622/8923870 oder 02622/8923872 sowie beim Pflegestützpunkt I Neuwied, Telefon 02631/824619 oder 02631/9991993.




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