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Nachricht vom 12.03.2018 - 12:35 Uhr    

Kohlenmonoxid-Melder rettet Menschenleben in Oberlahr

Am Sonntagmorgen, 11. März, wurde die Feuerwehr Oberlahr gegen 9 Uhr durch die Leitstelle Montabaur alarmiert. In einem Haus in Oberlahr hatte ein Kohlenmonoxid-Melder (CO-Melder) ausgelöst. Kohlenmonoxid ist ein hochgiftiges geruchs- und geschmackloses Gas, welches bei entsprechender Konzentration zum Tode führen kann. Die Bewohner konnten sich, durch das Warngerät alarmiert, in Sicherheit bringen.

Die Feuerwehrleute aus Oberlahr und Horhausen bauten einen Lüfter auf, um das Kohlenmonoxid aus den Räumen zu drücken. (Fotos: kkö)

Oberlahr. Am Sonntagmorgen, 11. März wurde gegen 9 Uhr der Leitstelle Montabaur das Auslösen eines Kohlenmonoxid-Warngeräts (CO-Melder) in Oberlahr gemeldet. Daraufhin alarmierte der Disponent die Feuerwehr Oberlahr, die kurz nach dem Alarm vor Ort eintraf. Durch Messungen konnten so erhebliche CO-Konzentrationen nachgewiesen werden, dass die Gefahrstoffteileinheit aus Horhausen nachalarmiert wurde. Die Messgeräte des Messfahrzeuges zeigten dann eine Konzentration von 500 ppm (parts per million) an, was erheblich über dem Grenzwert von 30 ppm liegt. „Ohne einen solchen CO-Warner hätten wir hier mehrere Tote zu beklagen gehabt“, sagte Wehrleiter Stefan Krämer. Die Feuerwehren plädieren laut Krämer schon lange dafür, neben einem Rauchmelder auch CO-Melder in Gebäuden einzubauen.

Die Gefahr vor Ort wurde durch eine defekte Heizungsanlage ausgelöst, wie der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister Klaus Walgenbach erläuterte, der durch die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) Flammersfeld alarmiert worden war. Demnach habe er die Anlage außer Betrieb genommen und die weitere Nutzung untersagt. Eine Fachfirma müsse nun den Grund finden und erst dann, nach Abnahme, dürfe die Heizung wieder betrieben werden. Die Feuerwehrleute aus Oberlahr und Horhausen bauten einen Lüfter auf, um das Kohlenmonoxid aus den Räumen zu drücken. Hierbei erfolgten immer wieder Messungen durch die Fachkräfte der Messeinheit.

Neben den Feuerwehren, die mit fünf Fahrzeugen und 27 Kräften unter der Einsatzleitung des Wehrführers aus Oberlahr, Ingo Becker, vor Ort tätig wurden, waren ein Rettungswagen von der Rettungswache Horhausen und die Polizei an der Einsatzstelle. (kkö)

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