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Nachricht vom 07.03.2018    

Landrat Hallerbach begrüßte 32 neue deutsche Staatsbürger

Die Sonne strahlte mit den insgesamt 32 neuen deutschen Staatsbürgern um die Wette, als diese im Prinz-Maximilian-zu-Wied-Saal in der Kreisverwaltung Neuwied im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihre Einbürgerungsurkunden aus der Hand des Landrats Achim Hallerbach und des 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert in Empfang nehmen konnten.

32 neuen deutschen Staatsbürgern erhielten ihre Einbürgerungsurkunden aus der Hand des Landrats Achim Hallerbach und des 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert. Foto: Kreisverwaltung

Neuwied. Mit der Entgegennahme der Einbürgerungsurkunde erhielten 15 Frauen und 17 Männer aus 25 Nationen (wie etwa: Marokko, Kamerun, Syrien, Tunesien, Argentinien, Ukraine, Slowakei, Litauen und Niederlande) die deutsche Staatsbürgerschaft und vielfach auch innerhalb der Europäischen Union die allen Unionsbürgern zustehende Freizügigkeit.

Hallerbach betonte in seiner Ansprache ausdrücklich, dass die Einbürgerung und die damit verbundene Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft keine Abkehr von der Herkunft und jeweiligen persönlichen Lebensgeschichte darstellt. Vielmehr sei sie ein Bekenntnis zur eigenen - und unserer gemeinsamen - Zukunft: „Diesem Land fühle ich mich verbunden, hier übernehme ich meinen Teil der Verantwortung für das Ganze: Für mich, für meine Kinder, für unser Gemeinwesen“.

Er dankte den Anwesenden für ihre Entscheidung und die Bereitschaft „…dazugehören zu wollen und Teil dieser, unserer Gesellschaft zu werden“. Hallerbach ermutigte die Frauen und Männer darüber hinaus ihre Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten zum Wohle aller in die Gesellschaft einzubringen, sich in der Gesellschaft, im privaten Umfeld in Vereinen und Verbänden vielfältig zu engagieren.

Ferner ermutigte er die neuen deutschen Staatsbürger, diesen Geist offensiv nach außen zu tragen und so als Multiplikatoren für eine offene und respektvolle Gesellschaft zu werben. Musikalisch wurde die Feierstunde durch Jan Luka Lemgen, Schüler der städtischen Musikschule begleitet, der mit seinem eindrucksvollen Spiel alle Möglichkeiten seiner Gitarre ausreizte. Ihm wünschte Herr Hallerbach für die anstehende Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ viel Erfolg.

Wie Klaus Flesch, der bei der Kreisverwaltung Neuwied seit Jahren für die Einbürgerungen zuständig ist und die Feiern organisiert, mitteilt, wurden seit 2000 im Kreis Neuwied mehr als 4.000 Personen eingebürgert. Die Nationalitäten spiegeln dabei einen Querschnitt der Wohnbevölkerung deutlich wieder. Der Anteil von Männer und Frauen ist dabei ausgewogen. Mit Stolz erwähnt er: „Seit Jahren belegt der Kreis Neuwied unter den Landkreisen des Landes Rheinland-Pfalz stets Spitzenplätze bei der Zahl der erfolgreichen Einbürgerungsverfahren.“




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Interessierte können sich im Internet unter: www. integration-in-neuwied.de oder direkt bei der Einbürgerungsstelle der Kreisverwaltung Neuwied, Telefon 02631/ 803-279 oder 354 oder im persönlichen Gespräch während der Öffnungszeiten informieren.


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