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Nachricht vom 06.02.2018    

Steffi Zurmühlen ist neue Geschäftsführerin Stiftung Sayner Hütte

Ab sofort hat die Stiftung Sayner Hütte eine hauptamtliche Geschäftsführung. Steffi Zurmühlen löst die ehrenamtlichen Geschäftsführenden Rehlinde Glöckner und Werner Prümm ab. Durch die Aufnahme des Besucher-, Veranstaltungs- und Vermietungs-Betriebes auf dem Denkmalareal Sayner Hütte im Frühjahr 2017 hat sich für die Stiftung eine geänderte und deutlich umfangreichere Aufgabensituation ergeben – eine hauptamtliche Besetzung der Geschäftsführung wurde erforderlich.

Staatssekretär Barbaro (links) und Bürgermeister Kessler (rechts) begrüßten Steffi Zurmühlen (2.v. links) als Geschäftsführerin und verabschiedeten Rehlinde Glöckner und Werner Prümm. Foto: privat

Bendorf. Mit Steffi Zurmühlen wurde in einer bundesweiten Ausschreibung eine Kandidatin ausgewählt, die über einschlägige Erfahrungen in der Verknüpfung von Denkmalpflege und Kulturtourismus verfügt. Die bisherige Geschäftsführerin des Vereins der Europäischen Route der Backsteingotik e.V. hat Kunstgeschichte in Tübingen studiert und machte ihren Abschluss als Magistra Artium an der Technischen und Freien Universität Berlin.

Berufserfahrungen sammelte sie beim Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung und bei den Staatlichen Museen zu Berlin, bevor sie die Geschäftsführung der Europäischen Route der Backsteingotik übernahm. Sie ist gut vernetzt in den Bereichen Denkmalpflege, Kultur und Tourismus.

Im Rahmen einer Sitzung des Stiftungsvorstandes am 6. Februar verabschiedete Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Salvatore Barbaro, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Rehlinde Glöckner und Werner Prümm, die das Projekt Sayner Hütte als ehrenamtliche Geschäftsführer von 2013 bis Ende Januar geleitet haben. „Sie haben die Sayner Hütte zu dem gemacht, was sie heute ist. Sie stehen für Identifikation und Verbundenheit mit dem Projekt“, so Barbaro.



Die Arbeit in der ehrenamtlichen Geschäftsführung sei ein „Fulltime-Job“ gewesen, den Glöckner und Prümm mit viel Herzblut erledigt haben, erklärte Bürgermeister Michael Kessler, der den beiden zum Dank filigrane gusseiserne Teller überreichte. „Sie waren das ideale Duo, um die Sayner Hütte voranzubringen“, lobte Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn.


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