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Nachricht vom 24.01.2018    

Ehrenamt weiter stärken wird auch Feuerwehren helfen

Zentrale Fragen zur aktuellen Situation und Zukunft im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes im Land Rheinland-Pfalz und im Landkreis Neuwied standen im Vordergrund eines Besuchs des Landesfeuerwehrinspekteurs und Leiter der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule, Hans-Peter Plattner gemeinsam mit Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking beim neuen Neuwieder Landrat Achim Hallerbach.

Besuchs des Landesfeuerwehrinspekteurs und Leiter der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule, Hans-Peter Plattner (Mitte) gemeinsam mit Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking (links) beim neuen Neuwieder Landrat Achim Hallerbach. Foto: Kreisverwaltung

Neuwied. Besonders das ehrenamtliche Element in der Feuerwehrarbeit wurde beleuchtet. Dabei stand die Frage im Fokus „Wie lange sind die immer komplexer werdenden Aufgaben noch rein ehrenamtlich leistbar?“ Ergänzend wurde besprochen wie das Hauptamt das Ehrenamt zukünftig stärker unterstützen kann.

Auch wurde darüber gesprochen wo das Zusammenwirken aller Hilfsorganisationen (DRK, MHD, THW, DLRG, Feuerwehren und andere) weiter optimiert werden könnte.

Einig waren sich alle drei, dass noch mehr Verständnis der Arbeitgeber für die Freistellung der Angehörigen der Feuerwehren und aller Hilfsorganisationen bei Einsätzen, aber auch zum Zwecke der Aus- und Fortbildung geweckt werden muss. „Nur so können wir eine dauerhafte und lückenlose Tagesalarmsicherheit vor Ort für die Bürger und die Firmen gewährleisten“, betonte Landrat Hallerbach.

In einer Erhöhung der Dienstaltersgrenze sahen alle drei nicht die Problemlösung für den Mangel an Feuerwehrkräften. Vielmehr müsse die Gewinnung von Kindern und Jugendlichen für den Feuerwehrdienst (Bambini- und Jugendfeuerwehren) verstärkt werden. Landrat Achim Hallerbach: „Das Werben für den Nachwuchs muss ein zentrales Thema für die Zukunftssicherung sein. Hierzu müssen frühzeitig Kinder und Jugendliche mit Empathie an die Feuerwehren herangeführt werden. Nur so können wir Begeisterung für dieses Ehrenamt wecken.“ Und er ergänzt abschließend: „Wir werden alles daran setzen, dass die Rahmenbedingungen für unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden optimal sind.“


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