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Nachricht vom 31.12.2017    

Johanniswein-Segen in alter Abtei war historisches Ereignis

Es dürfte das erste Mal seit der Auflösung der Abtei Rommersdorf vor mehr als 200 Jahren gewesen sein, dass Prämonstratenser in einem von ihnen selbst gestalteten Gottesdienst in den ehrwürdigen Mauern aktiv waren: Gemeinsam mit der Abtei-Rommersdorf-Stiftung, vertreten durch den Geschäftsführer Dr. Reinhard Lahr, führten sie am „dritten Weihnachtstag“ am Festtag des Evangelisten Johannes eine Johanniswein-Segnung durch.

Die Prämonstratenser bewegten sich in der ehemaligen Abteikirche, als seien nicht über 200 Jahre zwischen dem letzten Wirken des Ordens und dem neuerlichen Gottesdienst vergangen. Foto: Stoffel

Neuwied. Auch die hatte eine enge Verbindung zur Abtei: Der frühere Konvent führte den Johanniskelch im Wappen, da die Kirche dem Evangelisten geweiht war. Der Kelch verwies auf eine Legende, nach der Heilige vergifteten Wein segnete – und ihn unbeschadet trinken konnte.

Als Verweis auf Gottes Schöpfung segneten die Prämonstratenser-Tertiaren mit ihrem Alt-Präses Werner Martin Hallerbach eigenen und von Teilnehmenden mitgebrachten Wein, der nun neben eigener Güte auch einen besonderen Segen auf sich vereint und an diejenigen weitergeben soll, die ihn genießen.

Die Feier in der zwar mittelalterlich kalten, aber von Trompetenklängen der Bläser der Oberbieberer Pfadfinder und von Kerzenschein erfüllten Kirche vermittelte ein besonderes weihnachtliches Erlebnis, das die in der Region neu aktiven Prämonstratenser-Tertiaren zu einer „schönen neuen Tradition mit einem alten Brauch“ weiterzuführen anbieten .


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