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Nachricht vom 19.12.2017    

Friedenslicht aus Bethlehem ist in Neuwied

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in Neuwied angekommen: Pfadfinder-Gruppenleiter Alexander Scherer vom Stamm St. Bonifatius in Oberbieber der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) war Teil des deutschen Kontingentes, das zum Empfang des Lichtes nach Wien gereist war. Dorthin wird es in jedem Jahr in einem Spezialbehälter per Flugzeug aus Bethlehem transportiert.

Pfadfinder-Gruppenleiter Alexander Scherer (re.) holte das Friedenslicht in Wien ab und brachte es nach Neuwied, die Pfadfinder (li. Bezirksvorsitzender Nikolai Stollhof) verbreiten es nun in der Region. Foto: pr

Neuwied. In Bethlehem wird in jedem Jahr in der Geburtsgrotte der Geburtskirche von einem Kind das Licht entzündet, um in der Welt verbreitet zu werden. In Deutschland wie in anderen Ländern übernehmen die Verbreitung die Pfadfinder. Die Aussendung für den Bezirk Rhein-Wied, in etwa identisch mit dem Landkreis Neuwied, findet stets am 3. Adventssonntag statt. Diesmal fand der öffentliche Aussendungs-Gottesdienst, organisiert von DPSG-Pfadfindern gemeinsam mit Kaplan Oliver Seis und Pastoralreferent Christopher Hoffmann in der Kirche St. Michael in Feldkirchen auch unter Teilnahme von Vertretern des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) und des Verbandes christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) statt.

Die biblische Aussage, dass Schwerter zu Pflugscharen und Lanzenspitzen zu Winzermessern werden, hatten die Pfadfinder in die moderne Zeit übersetzt: „Moderne Waffen“ wie Hass, Gewalt oder Gleichgültigkeit waren durch Papp-Schwerter symbolisiert, die in ein Schaubild angeordnet eine Pflugschar ergaben. Ein ebenso eindrucksvolles Symbol bildeten viele Dutzend Fußabdrücke aus Papier, auf die Teilnehmer ihre Ideen zum Frieden notiert hatten und die auf dem Kirchenboden einen Pfad nach draußen in die Welt markierten. „Aussendung“ wird somit wörtlich genommen: Die Pfadfinder verbreiten nun das Licht in ihren Wirkungskreisen in Kirchengemeinden, in Heimen und in Familien, um ein besonderes Symbol des Weihnachtsfriedens möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.




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