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Nachricht vom 16.09.2017    

ÖPNV-Lückenschluss zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach

Die Planung des ÖPNV-Lückenschusses zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach geht in die nächste Phase. Dies teilte der für den öffentlichen Personennahverkehr zuständige 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach mit. Im Frühjahr dieses Jahres wurde das Ingenieurbüro IGDB Dreieich mit der Planung einer öffentlichen Busverbindung zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach beauftragt, um die beiden Hauptorte der beiden fusionierenden Verbandsgemeinden verkehrlich zu verbinden.

Symbolfoto

Rengsdorf. „Ziel ist es“, so Achim Hallerbach, “den Bürgerinnen und Bürgern eine Verbindung zwischen den beiden Verwaltungssitzen anzubieten, um beispielweise notwendige Behördengänge oder aber auch Arztbesuche erledigen zu können. Es geht mir allerdings auch um die Einbindung des Freizeitverkehrs. Beispielsweise könnten Wanderer auf den Klosterweg in Rengsdorf starten und anschließend bequem wieder mit dem Bus von Waldbreitbach aus zurückfahren“, erklärte Hallerbach weiter.

Das jetzt vorgelegte Großkonzept sieht vor, den Linienweg von Rengsdorf aus über Ehlscheid beziehungsweise Bonefeld weiter nach Kurtscheid, Niederbreitbach und Hausen zu führen und anschließend in Waldbreibach zu enden. Als eine Zusatzvariante soll auch untersucht werden, ob gegebenenfalls auch Straßenhaus in das Konzept einbezogen werden kann. Der Bus könnte montags bis freitags zwischen 7 Uhr und 20 Uhr im Ein-Stundentakt verkehren, an Samstagen und Sonntagen im Zwei-Stundentakt. Weiterhin ist vorgesehen, Anschlüsse auf die Linien 101 (Neuwied-Rengsdorf-Altenkirchen) und 131 (Neuwied-Waldbreitbach-Asbach) herzustellen.

„Mit diesem Lückenschluss könnten wir einen wesentlichen Beitrag zur Ergänzung des bereits vorhandenen ÖPNV-Angebotes in den Wiedtal- und den Westerwaldgemeinden leisten. Im nächsten Arbeitsschritt werden wir die politisch Verantwortlichen und sonstigen Akteure vor Ort wie beispielsweise Vereine, Vertreter von Einrichtungen oder auch Seniorenbeiräte einbinden, um deren Wünsche mit aufzunehmen und in das Konzept einfließen zu lassen“, so Achim Hallerbach. Zu den Workshops ergehen im Oktober gesonderte Einladungen.


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Kommentare zu: ÖPNV-Lückenschluss zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach

1 Kommentar

Wofür braucht man ein Ingenieurbüro für die Planung einer Busstrecke ? Hier werden wieder Steuergelder verschwendet. Jedes/r Busunternehmen/Busfahrer könnte dies ohne Kosten.
Ein Fall für Stefan Raab?

MfG
#1 von Lehmann,Kurt, am 17.09.2017 um 09:06 Uhr

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