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Nachricht vom 06.09.2017    

Raiffeisenbank Neustadt spendet Defibrillator für Straßenhaus

In Deutschland sterben jährlich über 100.000 Menschen außerhalb von Krankenhäusern an einem plötzlichen Versagen der Herzfunktion. Das sind gut doppelt so viele wie bei Verkehrsunfällen. In der Gemeinde Straßenhaus konnte dieses Risiko nun reduziert werden, denn der Bevölkerung steht jetzt ein Defibrillator für akute Notfälle rund um die Uhr zur Verfügung.

Foto zeigt von links: Sven Bühnert (3. Beigeordneter), Birgit Haas (Ortsbürgermeisterin), Konrad Breul (Vorstand Raiffeisenbank Neustadt), Barbara Mertgen (1. Beigeordnete), Jutta Henn (Geschäftsstellenleiterin Straßenhaus). Foto: Raiffeisenbank Neustadt eG

Straßenhaus. Das Gerät, welches sich frei zugänglich im Foyer der Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Neustadt befindet, kann lebensrettend bei Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern sein. Die Nutzung des Gerätes ist denkbar einfach, weil der Benutzer per Sprachcomputer genaue Anweisungen erhält, was zu tun ist. Wer hilft, brauche also keine Angst zu haben, etwas falsch zu machen. Außerdem sendet der Defibrillator nur dann elektrische Schocks, wenn sie auch wirklich nötig sind.

Ausgelöst hat diese Aktion eine Anfrage von Ortsbürgermeisterin Birgit Haas. Vor einiger Zeit trug sie die Idee vor, einen Defibrillator im Ort zu installieren. Der Vorstand der Bank war von der Idee begeistert und schlug vor, das Gerät in der Filiale in Straßenhaus aufzuhängen. "Die zentrale Lage der Geschäftsstelle ist ein idealer Standort und kann von den Bürgerinnen und Bürgern, den ortsansässigen Vereinen und Firmen im Notfall schnell erreicht werden und ist jederzeit zugänglich. Uns als Bank vor Ort ist es wichtig, ein enger und verlässlicher Partner der Gemeinde zu sein, weshalb wir die Idee einen Defibrillator zu installieren, gerne unterstützen", unterstreicht Vorstandsmitglied Konrad Breul die Spendenzusage.




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Der Bankvorstand äußerte die Hoffnung, dass der Defibrillator möglichst nie bei einem Notfall gebraucht wird. In der Raiffeisenbank will man mit der Anschaffung des Gerätes auch für andere Regionen des Geschäftsgebietes ein Zeichen setzen und plant in weiteren Geschäftsstellen solche Anschaffungen zu unterstützen.

Die Spenden stammen aus den Zweckerträgen des von der Bank organisierten Gewinnsparens. Aus dieser Soziallotterie fließen jährlich über 90.000 Euro an gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Einrichtungen und Institutionen in der Region. Jeder Gewinnsparteilnehmer unterstützt somit indirekt soziale und kulturelle Projekte und hat darüber hinaus gute Chancen auf attraktive Gewinne.


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